Wohnungsbau: Kommunale Mittel von 9 Millionen Euro und Förderung von 62 Millionen Euro vom Land sollen helfen, dem Wohnungsnotstand beizukommen.

Erst im Mai wurde die Schaffung 290 geförderter Wohneinheiten durch ein Maßnahmenpaket aus Neubau, Sanierung von Bestandswohnungen und dem Erwerb von Belegrechten für öffentlich geförderte Wohnungen in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Erfreulicherweise sind für 2018 noch weitere Wohnungsbau Projekte in Zusammenarbeit mit dem Treuhänder SEG in Vorbereitung.

„Die Schaffung öffentlich geförderter und damit bezahlbarer Wohnungen ist als eine der dringlichsten Aufgaben der Stadtpolitik in aller Munde. Mit der Sitzungsvorlage werden wir 528 Wohnungen schaffen.“ – Christoph Manjura, Sozial- und Wohnungsdezernent

Die aktuelle Sitzungsvorlage ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur im Allgemeinen, sondern vor allem für die neuen Wohnungen in der Karl-Marx- und August-Bebel-Straße, schafft sie die Grundlage für den Neubau der geplanten öffentlich geförderter Wohnungen. Das ehrgeizige Ziel der Stadt Wiesbaden, bis 2021 jeweils 400 geförderte Wohnungen pro Jahr zu schaffen, bleibt davon unberührt.

„Mit Blick auf die zahlreichen Wohngebiete, deren Realisierung vor uns liegt, bin ich zuversichtlich das gesteckte Ziel auch erreichen zu können.“ – Christoph Manjura, Sozial- und Wohnungsdezernent

Bezahlbaren Wohnraum zu finden ist heute für viele  Wiesbadener schwierig; steigende Miet- und Nebenkosten erschweren die Suche. Die Stadt Wiesbaden versucht den steigenden Preisen mit kommunalen Mitteln gegenzusteuern und nutzt dabei die Möglichkeit, bei Neubauprojekten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften mit gutem Beispiel voran zu gehen. Das ändert nichts an der Tatsache, das es in Wiesbaden immer noch viele Haushalte lange Zeit als wohnungssuchend registriert sind – „dass es kein annäherndes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage im bezahlbaren Segment in unserer Stadt gibt,“ – so Manjura, Sozial- und Wohnungsdezernent

„Nicht nur die aktuelle Sitzungsvorlage leistet einen wichtigen Beitrag, dieses Ziel zu erreichen.“  – Christoph Manjura, Sozial- und Wohnungsdezernent

Das führe auch dazu, dass sich viele Haushalte gar nicht mehr registrieren lassen. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt jährlich ca. 400 geförderten Wohnungen in Wiesbaden den Weg zu bereiten. Manjura zeigt sich hier optimistisch.

Erwerb von Belegungsrechten

Manjura setzt auch auf die dezernatsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Stadtentwicklungsdezernat mit dem Ziel die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jährlich die 400 geförderten Wohnungen errichtet werden können. Die in der gestrigen Sitzung vom Magistrat beschlossene Sitzungsvorlage schafft hierbei die Grundlage für insgesamt 528 Neubauwohnungen und der Erwerb von Belegungsrechten an insgesamt 22 weiteren Wohnungen, die mit ca. 9 Millionen Euro kommunalen und rund 62 Millionen Euro Förderung vom Land finanziert sind.

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