Auf der Bühne des Wilhelmstraßenfest herrschte reges Treiben. Der Auftritt der Nightbirds stand bevor. Anstelle des Sound-Checks schallte es aber: “Wegen einer Unwetterwarnung des deutschen Wetterdienstes…“

Gegen 22 Uhr schaltete die Ampel des Deutsche Wetter Dienst um von gelb auf orange. Die seit 10 Uhr geltende Unwettervorwarnung wurde aufgehoben und es galt fortan für Wiesbaden und das Wilhelmstraßenfest ein hohes Unwetter-Risiko. Kurz nach 22 Uhr forderte der Veranstalter vorsorglich die Besucher des Theatriums auf, das Gelände zu verlassen.

„Aufgrund einer Wetterwarnung ist die Veranstaltung hiermit beendet. Verlassen Sie bitte das Gelände!“ – Lautsprecherdurchsage

Die Sicherheit geht einfach vor: Überall wo Lautsprecher aufgehängt waren, war dieLautsprecherdurchsage zu hören: „Aufgrund einer Wetterwarnung ist die Veranstaltung hiermit beendet. Verlassen Sie bitte das Gelände!“ Ergänzt wurde die Aufforderung mit Sicherheitshinweisen – etwa nicht unter Bäumen Schutz zu suchen.

Blitz und Donner

Die Menschen verließen dann zügig das Bowling Green, die Wilhelmstraße, Burgstraße … Am Parkhaus in der Paulinenstraße standen die Menschen Schlange. Andere stellten sich bloß unter – hofften innig auf eine Umkehr der Veranstalter. Vergeblich. Auch wenn das Unwetter deutlich glimpflicher als im vergangenem Jahr an Tag 1 verlief und der angekündigte Starkregen aus blieb, wurde an dem Entschluss festgehalten. Für die Wirte war dies mitten im Hauptgeschäft ein derber Rückschlag mit erheblichen Umsatzeinbußen. Was bleibt ist die Einsicht, dass die Kernzelle des Unwetters noch einmal einen Bogen um Wiesbadens Innenstadt gemacht hat.

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