Wiesbaden veröffentlicht ein Dashboard zum Zukunftswerk und zeigt offen, wie Bürgerinnen und Bürger lernen, diskutieren und digitale Formate der Stadt nutzen.
Das Zukunftswerk der Landeshauptstadt schlägt ein neues Kapitel auf. Es zeigt erstmals in einem öffentlichen Dashboard, wie Menschen den Ort nutzen, welche Workshops greifen und welches Feedback bei der Stadt ankommt. Wer auf zukunftswerk.wiesbaden.de/dashboard klickt, blickt direkt in die Maschinenräume der städtischen Lern- und Beteiligungskultur – ohne Hürde, ohne Filter.
Daten, die Bewegung zeigen
Die Besucherzahlen steigen, die Workshop-Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild: Viele verstehen die Inhalte gut, viele nehmen Neues mit, viele wenden Gelerntes im Alltag an. Rund 100 Menschen nutzen das Zukunftswerk täglich. Und es werden immer mehr! Die Resonanz aus den Umfragen belegt, dass die Mischung aus offener Architektur, zentraler Lage und niedrigschwelligen Formaten funktioniert. Die Gäste kommen vorbei, bleiben, probieren, fragen – und kommen wieder.
Stimmen, die Räume formen
Neben Zahlen fließen auch persönliche Eindrücke ein. „Das Zukunftswerk bringt Menschen und Verwaltung näher zusammen“, schreibt ein Besucher. Eine andere Stimme hebt hervor, dass man „endlich unkompliziert ins Gespräch mit der Stadt“ komme. Solche Rückmeldungen zeigen, wie sich der Ort zu einem sozialen Labor entwickelt: Bürger denken mit, gestalten mit, korrigieren mit.
Transparenz als Smart-City-Prinzip
Stadträtin Maral Koohestanian betont die Bedeutung dieses Schritts. Verwaltung müsse offen arbeiten, sagt sie, sichtbar und gemeinsam mit den Menschen. Das Dashboard mache deutlich, wie stark digitale und kreative Angebote angenommen werden. Die Stadt erkenne Trends frühzeitig und passe Formate an. Transparenz schaffe Vertrauen – und Vertrauen schaffe Beteiligung.
Werte, die wachsen
Wiesbaden setzt auf ein automatisiertes, stetig wachsendes System. Sensoren erfassen Gästezahlen, Auswertungen fließen direkt ins Dashboard. Die Stadt zeigt damit nicht nur Effizienz, sondern Haltung: Wer Daten teilt, lädt Menschen ein, mitzudenken – im Kleinen wie im Großen. Das Zukunftswerk wird so zu einem Ort, an dem Verwaltung nicht erklärt wird, sondern erlebbar ist.
Symbolfoto © 2025 AI / Wiesbaden lebt!
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