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Zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Katastrophenschutz

Feuerwehr und Katastrophenschutz durch Wintereinbruch gefordert

Der Wintereinbruch am Dienstag hat in Wiesbaden und den angrenzenden Gebieten zu erheblichen Problemen geführt. Freiwillige Feuerwehren der Stadt im Einsatz, unterstützt von Einheiten des Katastrophenschutzes, dem Technischen Hilfswerk haben Hand in Hand gearbeitet.

Volker Watschounek 3 Monaten vor 0

Wintereinbruch. Verkehrschaos und umgestürzte Bäume: Großeinsatz in Wiesbaden und Umgebung. 

Der Wintereinbruch am Dienstag hat in Wiesbaden und den angrenzenden Gebieten zu erheblichen Problemen geführt. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz waren im Dauereinsatz, um die Folgen des starken Schneefalls zu bewältigen.

Erster Alarm am Nachmittag

Bereits am frühen Nachmittag erreichten die ersten Hilferufe die Einsatzkräfte. Meldungen über umgestürzte Bäume, die Straßen, Dächer und Stromleitungen blockierten, häuften sich. Um 18.00 Uhr wurde angesichts der sich zuspitzenden Lage entschieden, dass die Feuerwehr ohne zusätzliche Unterstützung die Einsatzflut nicht bewältigen konnte. Ein Führungsstab wurde einberufen, um die Lage zu erfassen und weitere Maßnahmen zu koordinieren.

Die Einsatzkräfte wurden und sind bei diesem massiven Wintereinbruch massiv gefordert. Zeitweise waren etwa 335 Personen im Einsatz.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

In der Folge waren sämtliche Freiwillige Feuerwehren der Stadt im Einsatz, unterstützt von Einheiten des Katastrophenschutzes, dem Technischen Hilfswerk (THW) und verschiedenen Sanitätsdiensten. Die Kräfte arbeiteten daran, umgestürzte Bäume zu beseitigen und eingeschlossene Personen sicher zu evakuieren.

Ein besonderer Einsatz galt einem Schulbus in Naurod, der aufgrund der Wetterverhältnisse nicht mehr weiterfahren konnte. Die Kinder und Betreuer wurden sicher zurück zur Schule begleitet und vom Betreuungszug versorgt. Der Rettungsdienst erhielt Unterstützung vom Sanitätszug, während die Logistik-Gruppe der Feuerwehr die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm.

Ich danke allen, die Straßen und Wege von Schnee und Eis befreit, die Hindernisse entfernt und bei Unfällen vor Ort geholfen haben. Ich bin froh, dass alles relativ problemlos verlaufen ist

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Die Einsatzkräfte arbeiteten bis spät in die Nacht, um alle Menschen in Sicherheit zu bringen. Aufgrund von Schneebruch wurde die Arbeit vorübergehend eingestellt, und die Ausfallstraßen in den Taunus wurden vollgesperrt. In den frühen Morgenstunden setzte die Zusammenarbeit mit Polizei, Stadtpolizei, Stadtforstamt, Hessenforst und privaten Dienstleistern fort. Umgestürzte Bäume und drohende Äste wurden beseitigt, Fahrzeuge abgeschleppt, und die Räumungsarbeiten dauerten bis zum Abend an.

Rasche Freigabe der Hauptverkehrswege

Dank des engagierten Einsatzes konnten die großen Ausfallstraßen bereits wieder für den Verkehr geöffnet werden. Lediglich einige kleinere Straßen bleiben vorerst gesperrt, an denen weiterhin gearbeitet wird. Insgesamt wurden 240 Einsätze im Zusammenhang mit dem Wintereinbruch verzeichnet, glücklicherweise ausschließlich mit Sachschäden, jedoch ohne Personenschäden.

Die intensive Zusammenarbeit von etwa 335 Einsatzkräften aus verschiedenen Organisationen hat erneut gezeigt, dass in solchen Krisensituationen nur gemeinsames Handeln zum Erfolg führt. Sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Kräfte zeigten beeindruckendes Engagement und Motivation. Diese Einsatzlagen können nur durch die vorbildliche Kooperation aller Beteiligten bewältigt werden.

Foto oben ©2023 Feuerwehr

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Die Internetseite der Feuerwache 1 finden Sie unter www.wiesbaden.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.