Katastrophen, Krieg, Energiekrise – Nachrichtenkonsom ist zu einer Herausforderung mutiert. Dabei machen wir uns das Leben oft nur selbst schwer. Der Workshop wird verschoben.

Krankheitsbedingt muss der für Samstag, 19. November, um 14.30 Uhr geplante Workshop mit Ronja von Wurmb-Seibel in der Reihe „Treib-Stoffe“ im „Anderen Salon“ des Literaturhauses Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, leider entfallen. Bereits gekaufte Karten werden über die Tourist-Info erstattet. Die Referentin wird im kommenden Frühjahr im Literaturhaus im Rahmen einer Lesung zu Gast sein und ihr Buch „Wie wir die Welt sehen. Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien“ vorstellen. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Schlechte Nachrichten machen uns krank

Wir werden täglich mit einer Flut von schlechten Nachrichten konfrontiert. Die einen machen uns mehr betroffen, von anderen können wir uns leichter distanzieren. In der Reihe Treib-Stoffe berichtet die Journalistin aus ihrem Arbeitsalltag und zeigt Techniken, wie sie leichter mit bad news umgehen.

Villa Clementine, kurz gefasst

Workshop – Umgang mit negativen Nachrichten
Wann: Samstag, 19. November 2022, 14:30 Uhr, etwa 2,1/2 Stunden
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Kosten: 17 Euro, ermäßigt 13 Euro

Beim Aufenthalt im Literaturhaus wird empfohlen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Wie wichtig ein gesünderer Umgang mit Krisenmeldungen ist und mit welchen Techniken man einer Negativ-Spirale entkommen kann, zeigt die Autorin und Journalistin Ronja von Wurmb-Seibel am 19. November in einem Workshop im Anderen Salon des Literaturhauses Villa Clementine. Der Workshop beginnt um 14:30 Uhr mit einer kurzen Einführung. Danach kommen die Teilnehmenden ins Gespräch und machen kreative Übungen zum balancierten Nachrichtenkonsum. Zum Ausklang liest Ronja von Wurmb-Seibel ausgewählte Stellen aus ihrem Buch Wie wir die Welt sehen. Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien. In Anlehnung an das Buch empfiehlt Wiesbaden lebt! Beispiel: Sich nur zweimal am Tag zu informieren. So verhindern Sie, dass Sie von einer Nachrichten-Flut mitgerissen werden. Am besten morgens und abends einmal auf den neuesten Stand bringen – und dabei aufpassen: Nicht direkt nach dem Aufstehen und nicht direkt vor dem Schlafen gehen. Weitere Tricks und Tips vermittelt der oben genannte Workshop.

Die Reihe Treib-Stoffe

Bei dem neuen Format Treib-Stoffe berichten Autoren aus ihrem Leben. In den als Workshop angelegten Veranstaltungen geht es für die Teilnehmenden um verschiedene Lebensthemen wie das Alleinsein oder Kreativität. Nicht immer stehen eigene Erfahrungen im Fokus. Genauso könne philosophischen Ansichten auf den Grund gegangen werden. Beim Aufenthalt im Literaturhaus wird empfohlen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Veranstalter ist das Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt.

Zur Person Ronja von Wurmb-Seibel

Ronja von Wurmb-Seibel wurde 1986 geboren und arbeitet als Autorin, Filmemacherin und Journalistin. 2013 zog sie als damals einzige deutsche Journalistin nach Kabul und berichtete in wöchentlichen Kolumnen über die Lage vor Ort. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.

5-Punkte-Strategie nach Silke Krämer

Um mit schlechten Nachrichten umgehen zu können, ist der erste Schritt, gar nicht so viele schlechte Nachrichten an sich ranzulassen.

Unterscheide, welche schlechten Nachrichten konstruktiv für ihr Leben sind. Stelle Sie sich die Frage, was Sie wissen musst, um ihr Verhalten so anpassen zu können, dass Sie zufrieden mit dir bist.

Hören Sie eine schlechte Nachricht, dann fragen Sie sich, ob Sie persönlich diese Nachricht betrifft. Wenn die Antwort „nein“ lautet, dann schieben Sie diese Nachricht beiseite. Das können Sie konkret tun, indem Sie das Bild der schlechten Nachricht ganz klein machen und aus Ihrem Gesichtsfeld rausschieben. Vielleicht können Sie  sich auch vorstellen, wie es einen tiefen Abgrund hinunter stürzt und von einem rauschen Fluss davon getrieben wird, bis Sie es nicht mehr erkennen können.

Wenn Sie sich jetzt die Frage stellen: Was Sie dennoch tun können, um kein gleichgültiger Mensch zu werden? Dann rate ich Ihnen, sich eine Sammlung der Werte zu erstellen, die Sie für wichtig halten. Schreiben Sie die Werte auf ein Blatt Papier, die für Sie wichtig sind. Das können zum Beispiel: Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Verständnis, Toleranz, Wertschätzung etc. sein.

„Be the change you wish to see in the world“ – Mahatma Gandhi (Quelle: silke-kraemer.de)

Foto oben ©2019 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Villa Clementine finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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