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Große Silvester-Gala im Kurhaus Wiesabden, Silvesterparty im Kurhaus, Bildergalerie, Momentaufnahmen ... 300 Plus

Jahreswechsel: Silvester-Gala im Kurhaus begeistert mit Drohnen-Show

Die Silvester-Gala im Kurhaus Wiesbaden entfaltet Glanz, Musik und feine Eleganz. Gäste tanzen durch Salons, strömen vor Mitternacht hinaus und erleben eine Drohnen-Show über dem Bowling Green, die Wiesbadens Symbole und das neue Jahr 2026 in leuchtenden Bildern an den Himmel zeichnet.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 2

Livemusik, Gala-Stimmung und eine Drohnen-Show über dem Bowling Green markieren einen gelungenen Start ins Jahr 2026.

Wiesbaden verabschiedete das alte Jahr gerne mit Stil – und die Silvester-Gala im Kurhaus setzte 2025 eine neue Marke. Glamour füllte die Räume, Live-Musik pulsierte durch Salons und Hallen, während draußen um Mitternacht eine Drohnen-Show das neue Jahr 2026 mit funkelnden Bildern begrüßte. Die Stadt feiert nicht nur, sie inszenierte ein Gesamtkunstwerk aus Tradition, Moderne und festlichem Überschwang.

Begleitet von Moderator Chris Scheler bewegten sich die Gäste durch ein Haus, das an diesem Abend alle Register zog. Zehn Räume öffneten sich, jeder mit eigener Atmosphäre: Soul und Funk hier, Dancefloor-Energie dort, elegante Pausenbereiche neben opulenten Bars. Erst um sechs Uhr morgens verstummte schließlich der letzte Beat.

Von Soul bis Beats – Musik, die das Haus trägt

Das Kurhaus wirkte in der Silvesternacht wie ein Organismus, der atmet und vibriert. The Urban Club Band, Yes We Play!, Monepelao und Late Night Tunes warfen sich in ihre Sets, trieben die Gäste auf die Tanzflächen und hielten die Stimmung hoch. In Abendrobe oder Karo-Look, Smoking oder schlichtem Anzug – jeder fand seinen Platz, niemand wirkt fehl am Platz.

Wer die Nacht lieber elektronisch verbrachte, folgte DJ Mojo und Morgentraum in den Party-Bereich. Dort stieg die Temperatur, dort das Wiesbadener Nachtleben im Takt der Beats bis zum Morgengrauen. Zwischen Musik und Gesprächen glitt eine Luftartistin an Ringen und Strapaten unter der hohe Decke im Friedrich-Thiersch-Saal entlang – ein Moment zwischen Varieté, Eleganz und staunender Stille.

Kulinarik und Kritik – ein Abend mit Raum nach oben

„All inclusive“ versprach der Abend, und Wein, Sekt, Bier und Softdrinks erfüllten dieses Versprechen zuverlässig. Wenn auch mal der Sekt auszugehen drohte – vielmehr für die Göste zum Anstoßen vor dem Kurhaus vielleicht zurückgehalten wurde. Wer Champagner oder Cocktails wünschte, griff in den Geldbeutel – ein Detail, das einige Gäste als ausbaufähig bewerten.

Zum ersten Mal übernahm Gauls Catering die Verantwortung. Das Vier-Gänge-Menü der Premiumgäste fand positiven Zuspruch. Daran änderte sich auch nichts, als plötzlich mehr VIP-Gäste als angemeldet Platz nahmen. Das galt auch für die Zeit nacht dem Gala-Dinner, als das Catering im Wintergarten für den Großteil der Gala-Gäste öffnete – jedoch Wechselstimmen auslöste: „solide, aber steigerungsfähig. Inmitten dieser Eindrücke bliebt aber der Gesamteindruck stimmig – die Mischung aus gehobenem Genuss und urbaner Leichtigkeit funktioniert in Wiesbaden.

Der Moment der Nacht – Wiesbaden blickt nach oben

Gegen 23:15 Uhr löste sich die Menge aus dem Haus und strömte nach und nach vor die Säulen des Kurhauses. Helfer reichten Hunderte Sektgläser aus, Stimmen lachten, der Platz füllt sich. Kurz vor Mitternacht trat Nachwuchseisläuferin auf die Eisbahn, drehte Pirouetten baut Spannung auf.

23:59 Uhr. Die letzten Sekunden flimmerten auf der Leinwand. Die Menge zählte laut mit. Dann verdunkelt sich das Gelände – und der Himmel öffnet sich. 200 Drohnen stiegen hinter dem Kurhaus auf, ordneten sich, formten Symbole, die Wiesbaden prägen: Nerobergbahn, Lilie, Riesenrad, Schlittschuh, ein vierblättriges Glücksklee. Taylor Swifts Hommage an „Ophelia“ erhellte die klare Winternacht als musischer Verweis auf das Landesmuseum – ein popkultureller Gruß an ein Publikum, das diese Referenz begeistert annimmt.

Neun Minuten lang schreiben die Lichtpunkte „2026“, „Frohes Neues“, Motive der Stadt und musikalische Erinnerungen des Jahres in den Nachthimmel. Die erste Drohnen-Show dieser Größenordnung in Wiesbaden trifft den Nerv des Publikums. Viele erlebten sie aus VIP-Perspektive an der Eisbahn, andere von den Kolonnaden, andere vom gefüllten Kurhausplatz. Gemeinsam bildete die Stadt auf dem Bowling-Green ein großes, leuchtendes und staunendes Publikum.

Eine der vielen Gewinner der Neujahrs-Tombola.
Eine der vielen Gewinner der Neujahrs-Tombola.

Glücksmomente und Gewinne

Keine Stunden später wurde im Friedrich-Thiersch-Saal die Lostrommel der Tombola gedreht. Natalie Ruppental-Völker zog mit Chris Scheler Preise im Gesamtwert von rund 20.000 Euro: ein großer TV, Luxusuhr, Hotelwochenende. Freudenrufe mischten sich in die Musik, die Nacht pulsierte weiter.

Fazit – Wiesbaden zeigt Format

Wiesbaden hat in der Silvesternacht gezeigt, dass Tradition und Innovation zusammenfinden können. Die Gala im Kurhaus trug Kultur, Musik und Technologie über die Schwelle ins neue Jahr – und die Stadt lud ein, gemeinsam Zukunft zu feiern.

Bildergalerie: Hier finden Sie die mehr als 300 Bilder.

Foto – ©2025 Volker Watschounek 

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2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Pet Baumi sagt:

    Viele haben das Spektakel der 8 minütigen Drohnen-Show von der gegenüberliegenden Seite vom Kurhaus erlebt. Leider dürftig. Von der Eisshow nichts zu sehen oder hören, da die umliegenden Feuerwerke präsenter waren. Mein persönliches Resümee: Nichts kann ein professionelles Feuerwerk ersetzen. Begleiterscheinungen wie Einlasskontrollen mit Leibesvisitationen und Handtäschenkontrollen von Ü60 und Diskussionen zu einer mitgebrachten Sektflasche für 4 Personen. Spaßfaktor gering. Gruß und Dank an die vielen Einsatzkräfte, die sich die Nacht für die Bürger um die Ohren schlagen mussten, die einfach nur entspannt das neue Jahr in netter Atmosphäre begrüßen wollten. Demnächst ohne uns.

    1. Lieben Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und Ihre persönliche Einschätzung.

      Zeiten ändern sich – und leider gehören Einlasskontrollen in der heutigen Zeit zunehmend zur Realität, gerade bei größeren Veranstaltungen. Das ist nicht immer angenehm, dient aber der Sicherheit aller Beteiligten.

      Dass von der Wilhelmstraße aus wenig von der Eisshow zu sehen war, hängt unter anderem mit den baulichen Gegebenheiten zusammen: Der Höhenunterschied zwischen Kurhaus und Wilhelmstraße muss für den Aufbau der Eisbahn ausgeglichen werden, hinzu kommen Banden und Sicherheitsabstände, die die Sicht zusätzlich einschränken.

      Ihre Kritik nehmen wir dennoch gerne mit. Eine mögliche Idee für die Zukunft wäre tatsächlich der Einsatz einer Videowand, um das Geschehen auf dem Eis besser zu visualisieren – dafür müsste sich allerdings ein entsprechender Sponsor finden.

      Und bei allem gilt: Umwelt und Tiere danken es, wenn auf ein klassisches Feuerwerk verzichtet wird. Ein besonderer Dank gilt zudem den vielen Einsatzkräften, die in dieser Nacht für einen sicheren Ablauf gesorgt haben.

      Vielen Dank für Ihre offenen Worte.

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