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Nerostraße wird umgebaut, Bergkirchenviertel.

Umgestaltung der Nerostraße: Mehr Grün und Verkehrsberuhigung

Die Stadt Wiesbaden gestaltet die Nerostraße im Stadtteil Mitte neu. Mehr Grün, barrierefreie Wege und neue Stadtmöbel sollen die Aufenthaltsqualität steigern. Doch die Reduzierung der Parkplätze sorgt für Protest – vor allem von der Fraktion FWG/Pro Auto.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 6 Monaten vor 0

Mehr Grün, weniger Parkplätze: Die Nerostraße wird neu gestaltet. Die Umbaumaßnahmen sorgen für Lob – und politischen Streit.

Mit dem Umbau der Nerostraße im Stadtteil Mitte setzt Wiesbaden ein sichtbares Zeichen für eine lebenswertere Innenstadt. Die Straße erhält neue Sitzgelegenheiten, Fahrradständer, zwölf große Pflanzkübel sowie barrierefreie Gehwege. Ziel ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und eine klimaangepasste Stadtgestaltung.

Grün statt Grau – ein Quartier verändert sich

Zentraler Bestandteil des neuen Konzepts ist die sogenannte Neroinsel – eine kombinierte Sitz- und Abstellfläche für Fahrräder. Diese und die neuen Stadtmöbel wurden von einem Handwerksbetrieb aus Wiesbaden gefertigt. Insgesamt entstehen rund 36 Quadratmeter neue Grünfläche, gepflegt durch die Initiative Freunde für eine lebenswerte Nerostraße. Die Erstbepflanzung übernimmt das Team der Orangerie Wiesbaden.

Nerostraße – Tempo 20 statt Parkplatzflut

Mit dem grünen Fortschritts bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen. Allerdings entfallen rund 37 Parkplätze. Künftig wird auf beiden Straßenseiten abwechselnd geparkt – klar markiert und sicher. Eine Tempo-20-Zone soll den Durchgangsverkehr verlangsamen und Fußgängern mehr Raum geben, insbesondere mobilitätseingeschränkten Menschen und Familien mit Kinderwagen.

Lob und Kritik: Stadtgesellschaft im Dialog

Während Bürgermeisterin Christiane Hinninger das Projekt als Ergebnis eines breiten Beteiligungsprozesses lobt, äußert Christian Hill von der FWG/Pro Auto heftige Kritik. Der Wegfall der Parkplätze sei „ideologisch motiviert“ und erschwere den Alltag von Anwohnern und Gewerbetreibenden. Parkhäuser für 1.500 Euro jährlich seien keine Alternative für alle.

Zukunftsbild Innenstadt – mehr Miteinander statt Blechlawinen

Für Thomas Schachler von der Initiative Lebenswerte Nerostraße ist der Umbau dagegen ein Vorbildprojekt: „Es geht um Teilhabe, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung – das sollte Schule machen.“ Auch Ortsvorsteher Dr. Guido Haas hebt das Engagement der Anwohner hervor: „Diese Straße lebt durch Beteiligung.“ Wir fragen Sie: schwarz oder weiß? Begrüßen sie die Umgestaltung ?

Foto –  Nerostraße wird umgebaut, Bergkirchenviertel. ©2025 AI-generiert

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