Folter und Tod, Glocken und Kanonen sind der Stoff, aus dem Puccinis Oper „Tosca“ gemacht ist.  Auch ins der Spielzeit 2019.2020 die Oper in einer Wiederaufnahme am Staatstheater Wiesbaden zu sehen.

Folter und Tod, Glocken und Kanonen sind der Stoff, aus dem Puccinis fünfte Oper gemacht ist und mit der Oper Tosca möchte das Staatstheater Wiesbaden das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren. Bis jetzt sei man sanft gewesen, doch jetzt wolle man grausam sein war  im Programm vor der Erstinszenierung nachzulesen.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Wiederaufnahme: Oper „Tosca
Wann: Sonntag, 5. Januar 2020, 19:30 Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: zwischen 9,90 und 51,70 Euro

Nächste Aufführung 11. Januar 2020.

Puccini bekennt sich in den Ansichten über sein 1900 uraufgeführtes Werk zur Hinwendung vom poetischen Rührstück zum naturalistisch schockierenden Drama. Damit erwies er sic mit dieser Oper, uraufgeführt fast auf den Tag genau ein Jahr vor Verdis Tod, als veritabler Erbe des Meisters in Sachen Verismo. Treu bleibt Puccini seinem erkennbar eigenen musikalischen Stil, der »Tosca« einen Ehrenplatz in der erste Reihe der italienischen Repertoiresäulen sichert.

„Zehn Jahre ist die Inszenierung von Sandra Leupold alt, die Agnes Terebesi neu einstudierte. Geblieben ist der Raum von Tom Musch, der sich vom 1. bis zum 3. Akt ohne Umbau von der Kirche zum Foltergefängnis wandelt, ein starker Kommentar zur unbarmherzigen, die Diktatur stützenden Rolle der Religion.“ – Wiesbadener Kurier

Das Läuten von Kirchenglocken und der Gesang des Hirtenknaben sind die Klangkontraste zu Toscas innigem Gebet und Cavaradossis blühenden Lyrismen in bekannter Puccini-Süße. Schon seit Puccini die berühmte Sarah Bernhardt in der Titelrolle des für sie geschriebenen Dramas von Victorien Sardou auf der Bühne gesehen hatte, trug er sich mit der Idee einer gleichnamigen Oper. Mehrere andere Komponisten, selbst Verdi, interessierten sich für die skandalumwitterte Tragödie, die Verleger Ricordi letztlich doch für Puccini reservieren konnte. Nach der Uraufführung in Rom sicherte vor allem die nachfolgende Aufführung an der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini der Oper den Status als Welterfolg.

In Tosca spielen

Rodrigo Porras Garulo singt die Partie des Mario Cavaradossi. Adina Aaron singt Scarpia. Thomas de Vries ist Cesare Angelotti, Young Doo Park der Mesner. In der Partie des Spoletta ist Erik Biegel  und als Sciarrone ist Daniel Carison zu erleben. Stella An ist ein Hirte, Leonid Firstov ist ein Gefängniswärter. (Bild: Hessisches Staatstheater)

Musikalische Leitung – Christoph Stiller, GMD Patrick Lange
Inszenierung nach – Sandra Leupold
Bühne – Tom Musch
Kostüme – Marie-Luise Strandt
Licht – Klaus Krauspenhaar
Chor – Albert Horne
Kinderchor – Jud Perry
Dramaturgie – Brunhild Matthias / Bodo Buss

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Die offizielle Internetseite des Hessischen Staatstheaters finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de.

 

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