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Foto: Die prämierten Schülerinnen und Schüler sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feierstunde vor dem Museum Wiesbaden. Bildnachweis: Stiftung Handschrift / Paul Müller

Tag der Handschrift im Museum Wiesbaden

Im digitalen Zeitalter verliert die Handschrift an Bedeutung. Die meisten Kommunikationsformen finden inzwischen digital statt. Der Entwicklung von Grundschülern schadet dies. Mit Ihrem Schreibwettbewerb versucht die Stiftung Handschrift dem entgegenzuwirken und Anregungen zu geben.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

Sie ist höchst individuell und gilt als ein Markenzeichen eines jeden. Sie fördert die Kreativität und das Verständnis, sowie die Behaltensleistung beim Lernen: die Gandschrift.

100 Schüler aus Hessen wurden für ihre Briefe zum Thema Träume von Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz ausgezeichnet. Die Verfasser der Briefe sind Schüler der 6. und 7. Klassen sämtlicher Schulformen. Sie durften im Rahmen des 5. Schülerschreibwettbewerbs der Stiftung Handschrift frei und ohne Einschränkungen über ihre Träume schreiben. So bot das facettenreiche Thema den Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. Eine Fachjury hat dann aus den vielen eingereichten Arbeiten 100 Briefe ausgewählt, die jetzt in einem hochwertigen Buch zusammengefasst erschienen sind.

Besser verstehen

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz betont in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Schreibens mit der Hand. Das Schreiben sei eine unserer grundlegendsten Kulturtechniken universal verständlich und ein individuelles Markenzeichen. Christian Boehringer, Vorsitzender des Stiftungsrates, erläuterte die Intention der 2009 gegründeten Stiftung Handschrift. Nicht nur dieser Wettbewerb zeige, dass wer mit der Hand schreiben kann, kreativer sei. Studien zeigen auch, dass Schülerinnen und Schüler, die mit der Hand mitschreiben können, Lerninhalte besser verstehen und behalten.

Schlecht für die Entwicklung

Raoul Kroehl, Geschäftsführer der Stiftung Handschrift, betonte im Interview mit Rose-Lore Scholz, Stadträtin a. D. und ehemalige Schuldezernentin der Stadt Wiesbaden, dass das Engagement der Stiftung wichtig sei, um gemeinsam mit Schulen auch außerhalb des Unterrichts Anlässe zum handschriftlichen Schreiben zu schaffen. Er verwies auf aktuelle Untersuchungen, die von wachsenden Beeinträchtigungen in puncto handschriftlicher Fähigkeiten bei Schülern zeugen.

Preisverleihung

Die Preisverleihung fand im Museum Wiesbaden statt, das für die Gewinner des Wettbewerbs ein buntes Programm organisierte. Zahlreiche stolze Eltern, Freunde und Verwandte nahmen ebenfalls am feierlichen Festakt teil, der von der Stiftung Handschrift ausgerufen wurde.

Foto oben – Schreibschrift @2023 Paul Müller

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Die Internetseite zum Tag der Handschrift  finden Sie unter www.tagderhandschrift.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.