Knapp drei Monate ist es her, dass der Fahrer eines VW Golfs bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Ermittlungen sind schwierig. Der Unfall wird nachgestellt.

22. Oktober, 20:30 Uhr, Kreuzung Gustav Stresemann Ring/Wittelsbacher Straße. Aus der Innenstadt kommend stößt ein Mercedes mit einem VW Golf zusammen. Zuvor, so die Ermittlungen, habe der Mercedesfahrer mindestens eine rote Ampel übersehen. Um ein genaueres Bild von de, Unfall zu erhalten, wollte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden diesen am 12. Dezember nachstellen. Der Termin ist den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen. Jetzt wird er nachgeholt.

Rekonstruktion am 12. Januar

Die Rekonstruktion des Unfalls vom 22. Oktober ist für den 12. Januar, in den Abendstunden ab circa 20.30 Uhr angesetzt. Diese soll das Sichtfeld der Unfallbeteiligten vor dem Zusammenstoß unter vergleichbaren Bedingungen dokumentieren. Dies soll zum einen im fließenden Verkehr und zum anderen ohne „Begleitverkehr“ erfolgen.

Zur Durchführung der Maßnahme ist es erforderlich, den Gustav-Stresemann-Ring stadtauswärts unmittelbar hinter dem Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Allee/ Salzbachstraße bis zum Kreuzungsbereich Wittelsbachstraße sowie alle Zufahrten auf den Gustav-Stresemann-Ring für den Straßenverkehr zu sperren. Diese temporären Sperrungen sind notwendig, um den Fahrweg bzw. die Sichtverhältnisse des Beschuldigten ohne „Begleitverkehr“ zu dokumentieren. Die Nachstellung im fließenden Verkehr bedarf keiner Sperrungen. Während der Maßnahme wird auch eine Drohne für Übersichtsaufnahmen im Einsatz sein. Durch die Straßensperrung ist mit Einschränkungen im abendlichen Straßenverkehr zu rechnen. Die Einschränkungen werden so gering wie möglich gehalte


Staatsanwaltschaft stellt Unfall nach

(12. Dezemeb 2022) Im Rahmen der Ermittlungen wegen Mordes nach einem tödlichen Verkehrsunfall am Samstag, 22. Oktober, auf dem Gustav-Stresemann-Ring soll das Ereignis nun auf Veranlassung der Wiesbadener Staatsanwaltschaft am kommenden Mittwoch, 14. Dezember, unter Verwendung zweier baugleicher Fahrzeuge rekonstruiert werden. Die Rekonstruktion soll das Sichtfeld der Unfallbeteiligten vor dem Zusammenstoß unter vergleichbaren Bedingungen dokumentieren. Dies soll zum einen im fließenden Verkehr und zum anderen ohne Begleitverkehr erfolgen. Um ähnliche Lichtverhältnisse wie zum Unfallzeitpunkt zu haben, wird die Dokumentation am Mittwoch in den frühen Abendstunden ab circa 19: Uhr erfolgen.

Sperrung vom Gustav-Stresemann-Ring

Zur Durchführung der Maßnahme ist es erforderlich, die Ringstraße stadtauswärts unmittelbar hinter dem Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Allee/ Salzbachstraße bis zum Kreuzungsbereich Wittelsbachstraße sowie alle Zufahrten auf den Ring für den Straßenverkehr zu sperren. Diese temporären Sperrungen sind notwendig, um den Fahrweg bzw. die Sichtverhältnisse des Beschuldigten ohne „Begleitverkehr“ zu dokumentieren. Die Nachstellung im fließenden Verkehr bedarf keiner Sperrungen. Während der Maßnahme wird auch eine Drohne für Übersichtsaufnahmen im Einsatz sein. Durch die Straßensperrung ist mit Einschränkungen im abendlichen Straßenverkehr zu rechnen. Die Einschränkungen werden so gering wie möglich gehalten.

ESVW Verkehr informiert

Alle ESWE-Linien, vom Hauptbahnhof, Bussteig A kommend, werden situativ über die Gartenfeldstraße umgeleitet.

Die Haltestelle „Statistisches Bundesamt” entfällt stadtauswärts. Die Haltestellen „Mainzer Straße” entfallen während der Sperrung in beide Richtungen.

Foto oben ©2022 Openstreetmap

Bild oben ©2020 Thalhaus

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Die Internetseite der Staatsanwaltschaft Wiesbaden finden Sie unter staatsanwaltschaften.hessen.de.

 

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