Vodafone baut in Wiesbaden den Glasfaseranteil aus und erweitert damit die Gigabit-Infrastruktur. Rund 30000 Kabel-Haushalte profitieren davon und bekommen ein besseres Netz.

Vodafone bringt die Glasfaser so nah wie noch nie an Haushalte heran, die über einen Kabelanschluss verfügen. Rund 30000 Haushalte in den Stadtteilen Dotzheim und Frauenstein sowie Stadtmitte und Westend profitieren von dem Netzausbau. Insgesamt verlegt der Kommunikationsanbieter in den kommenden Monaten im Stadtgebiet von Wiesbaden 30 Kilometer Glasfaserkabel und errichtet 80 neue Glasfaserknoten. Außerdem werden zahlreiche Mobilfunkmasten vorbereitend für die Inbetriebnahme des 5G Netzes sowie einige öffentliche Einrichtungen per Glasfaser neu angeschlossen. Durch den Netzausbau stellt Vodafone sicher, dass im Kabel Glasfasernetz ausreichend Kapazität für den weiter stark wachsenden Datenverkehr verfügbar ist. Die dazu erforderlichen Arbeiten beginnen jetzt und sollen schon im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

„Wir machen Gutes noch besser. Mit unserem Netzausbau stärken wir in Wiesbaden unsere bestehende Datenautobahn. Wir verlegen dort neue Glasfaserstrecken, wo mehr Bandbreiten-Reserven benötigt werden. Das macht unser Gigabit-Netz robuster und sorgt für noch mehr Leistung.“ – Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone

Die Nachfrage nach gigabitschnellen Internetanschlüssen ist größer denn je und der Datenverkehr wächst auch in Wiesbaden jährlich um rund 30 Prozent. Und auch die Corona-Pandemie hat es nochmals verdeutlicht: Um diese Mengen an Bits und Bytes zu transportieren, sind leistungsstarke Internet-Anschlüsse für Unternehmen und private Haushalte zwingend notwendig. Filme streamen, Musik downloaden, Online-Spiele zocken, Online-Aufträge bearbeiten oder von zu Hause aus arbeiten – besonders schnell geht das mit bis zu 1.000 Mbit/s über die Gigabit-Anschlüsse im Kabel-Glasfasernetz von Vodafone. In Wiesbaden verfügen rund 120.000 Haushalte über die Möglichkeit, das Kabel-Glasfasernetz von Vodafone für den Internet-Zugang zu nutzen.

„Die Hessische Landesregierung hat schon frühzeitig mit der Gigabitstrategie die Weichen für eine erfolgreiche Digitalisierung gestellt. Oberste Priorität hat nach wie vor der marktgetriebene Ausbau. Durch Optimierung von Genehmigungsprozessen und die Beschleunigung moderner Verlegemethoden unterstützen wir neben der öffentlichen Förderung die Telekommunikationsunternehmen.“ – Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessens Digitalministerin

Vorgärten, Keller und Hauswände muss Vodafone für den Glasfaserausbau nicht antasten. Auf den letzten Metern, dem koaxialen Streckenabschnitt, setzt Vodafone die bewährte Gigabit-Technologie DOCSIS ein. Diese ist von den Leistungsparametern her vergleichbar mit Glasfaser-Verbindungen bis direkt ins Haus und bietet ausreichend Spielraum für Temposprünge – sowohl im Download als auch im Upload.

Daten fließen durch das Kabel-Glasfasernetz

Im bestehenden Kabel-Glasfasernetz von Vodafone legen die Daten auf dem Weg vom Kunden ins Internet und zurück den Großteil der Strecke schon heute über Glasfaser zurück. Die Glasfaserkabel führen tief in die Orte hinein und enden an den sogenannten Glasfaser-Knoten in den Straßen – das sind die großen grauen Kästen am Straßenrand und auf dem Bürgersteig. An den Glasfaser-Knoten werden die optischen Signale aus der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt. Von dort bewegen sich die Daten auf den letzten Metern zum Kunden im koaxialen Anteil des Gigabit Netzes weiter – zum Einsatz kommt hier die Kabel-Technologie DOCSIS 3.1, die Geschwindigkeiten von mehr als 1000 Mbit/s möglich macht. DOCSIS ist von den Leistungsparametern her vergleichbar mit Glasfaser-Verbindungen bis direkt ins Haus.

„Schnelle Kommunikationsnetze sind ein wichtiger Standortfaktor und das Kabel-Glasfasernetz versorgt hier in Wiesbaden sehr viele Haushalte mit Gigabit-Internet. Umso mehr freut es mich, dass Vodafone sich nicht auf dem Erreichten ausruht, sondern das Gigabit-Netz mit neuen Glasfaserstrecken sogar noch stärkt.“ – Dr. Oliver Franz, Wirtschaftsdezernent

Um die Bandbreiten-Reserve zu steigern, wird bei einer Ausbaumaßnahme im Kabel-Glasfasernetz zum Kapazitätsgewinn eine sogenannte Netzsegmentierung vorgenommen, bei der zusätzliche Glasfaser-Knotenpunkte errichtet und per Glasfaser an das Vodafone Kabelnetz angeschlossen werden. Jeder Glasfaserknotenpunkt versorgt eine bestimmte Anzahl von Haushalten im Netzsegment. Durch die Netzsegmentierung entstehen neue Netzbereiche. Dadurch sinkt die Anzahl der Haushalte, die sich einen Netzbereich teilen. In Wiesbaden führt Vodafone in den kommenden Wochen im Zuge des Tiefbaus mehrere Netzsegmentierungen in unterschiedlichen Netzbereichen durch. Das Ergebnis: Vor allem in Stoßzeiten, wenn gleichzeitig gestreamt, online gespielt, viel videotelefoniert und Lieblingsmomente aus dem Urlaub in Social-Media-Netzwerken geteilt werden, ist das Netz wesentlich leistungsfähiger und stabiler.

Das Netzausbau-Projekt in Wiesbaden ist ein Bestandteil der kontinuierlichen Investitionen von Vodafone in den Kapazitätsausbau. Es ergänzt die vielen Einzelmaßnahmen, die Vodafone regelmäßig durchführt, um im Kabel Glasfasernetz ausreichend Bandbreiten-Reserven sicherzustellen.

Zitate:

Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone:

 

Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Stadt Wiesbaden:

Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessens Digitalministerin: „Die Hessische Landesregierung hat schon frühzeitig mit der Gigabitstrategie die Weichen für eine erfolgreiche Digitalisierung gestellt. Oberste Priorität hat nach wie vor der marktgetriebene Ausbau. Durch Optimierung von Genehmigungsprozessen und die Beschleunigung moderner Verlegemethoden unterstützen wir neben der öffentlichen Förderung die Telekommunikationsunternehmen. Wir werden weiterhin zuverlässig in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes investieren und stellen mit 270 Millionen Euro in dieser Legislaturperiode so viel Geld wie noch nie zuvor für den Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verfügung. Dies ist ein wichtiges Ziel und ein Schwerpunkt unserer Digitalstrategie“, betonte die Ministerin.

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