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Schwimmbad-Tarife müssen Anreize setzen

Schwimmen: Tarife müssen Anreize setzen!

Die Rathausfraktion der Linken&Priaten teilt die Auffassung, dass das von Mattiaqua vorgelegte neue Tarifkonzept für 2020 viele Schwimmbadbesucher abschrecke. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Zahlen müsse das unbedingt überdacht werden. Beispielhaft sei etwa das Frankfurter Modell.

Redaktion 5 Jahren vor 0

Wird Schwimmen teurer, dann kostet auch das Schwitzen mehr. Wiesbadens Saunen zählen mit zum Kerngeschäft bei Mattiaqua. Durch die neuen Gebühren darf niemand vor den Kopf gestoßen werden. 

Ziel der Tarifgestaltung sollte es sein, Anreize zum Schwimmen und Besuch der städtischen Bäder zu setzen, statt wichtige Kundenkreise abzuschrecken wie es mit dem von mattiaqua und Magistrat vorgelegten neuen Tarifsystem geschehen würde. „Nachdem wie jetzt bekannt wurde, die Besucherzahlen im Sommer 2019 trotz anhaltender Hitze schon rückläufig waren, kann man doch nicht mit völlig überhöhten Gebühren einen Schwimmbadbesuch zum Luxusevent machen!“, betont Brigitte Forßbohm, sportpolitische Sprecherin der Fraktion L&P. Die sport- und gesundheitspolitischen Ziele müssten bei der Tarifgestaltung im Vordergrund stehen. Aber auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sei es wichtig, eine Tarifstruktur zu entwickeln, die auf eine bessere Auslastung zielt.

Die städtischen Bäder haben in den letzten Jahren sehr unter einer Negativ-Propaganda gelitten, der entschieden entgegenzutreten ist.“ Brigitte Forßbohm.

Deshalb schlägt die Fraktion L&P zwar einen moderat erhöhten Einzeltarif für Erwachsene vor, dafür aber freien Eintritt für Kinder unter 14 Jahren nach Frankfurter Vorbild. Die Fraktion L&P will damit auf die steigende Anzahl junger Nichtschwimmer reagieren und das Engagement der Schwimmvereine unterstützen. Außerdem würde dies mehr gesellschaftliche und sportliche Teilhabe ermöglichen, denn die Schwimmbäder sind vor allem in den Sommermonaten ein wichtiger Ort sportlicher Freizeitaktivität. Auch günstige Abendtarife setzen Anreize nach Feierabend, Kita oder Hort Schwimmen zu gehen.

„Wir brauchen vor allem eine Werbekampagne für den Schwimmsport, die auch die vielen Verbesserungen der letzten Jahre in den Vordergrund stellt.“Brigitte Forßbohm

Aus gesundheitspolitischen und sozialen Gründen will die Fraktion L&P Senior und Bezieher von Transferleistungen der Gruppe der Ermäßigten zuordnen. Aufgrund des dringenden Wunsches seitens viel schwimmender Senior und der Empfehlung des Sozialverbands Hessen-Thüringen sollten die beliebten Zeitkarten beibehalten, alternativ Wertkarten mit Rabatten angeboten werden.

Weitere Nachrichten von mattiaqua lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite von mattiaqua finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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