Ein deutscher Kommunist und ein Indianer sitzen am Lagerfeuer. Irgendwo in Texas. Saša Stanišić verrät, wie das Abenteuer weitergeht!

Wir schreiben das Jahr 1847 und befinden uns in Texas am Liano River. Die Siedlung heißt Bettina, benannt nach Bettina von Arnim. Gegründet wurde die Siedlung von koimmunistisch interllektuellen aus Darmstadt, Hessen.

Hessischen Hauptstaatsarchiv, kurzgefasst

Gespräch und Lesung in Wiesbaden mit Saša Stanišić
Wann: Donnerstag, 1. Juni 2017, 18:00
Wo: Hessischen Hauptstaatsarchiv, Mosbacher Straße 55, (Karte / Navigation)
Eintritt: frei

Für das von hr2 und dem Kulturfonds Frankfurt initiierte Projekt „Autoren im Transit“ hat sich Saša Stanišić mit der Geschichte der Siedlung beschäftigt. Für ihn ist es ein utopischer Ort, der grandios unterging, aber unvergessen blieb.

Wer waren die Abenteurer?

Die nach der Schriftstellerin Bettina von Arnim benannte Siedlung existierte nur wenige Monate. Der Ort wurde zu einer Geisterstadt. Im Hessischen Landesarchiv finden sich zahlreiche Dokumente über die Bewohner der Siedlung.

Wer waren diese Abenteurer, was trieb sie an? Saša Stanišić gibt einigen dieser Männer ein Gesicht und eine Psyche, Charakter und Wünsche und erzählt die Geschichte einer Glücksuche im texanischen Nirgendwo.

„Autoren im Transit“

„Autoren im Transit“ lädt Schriftstellerinnen und Schriftsteller dazu ein, sich künstlerisch mit Orten der Region auseinanderzusetzen, die für die Themen Migration und Kulturtransfer stehen und ist damit Teil des vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiierten Themenschwerpunkts „Transit“. Der Eintritt ist frei.

Zur Person Saša Stanišić

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ begeisterte Leser und Kritik gleichermaßen und wurde in 31 Sprachen übersetzt. Als Autor hat Saša Stanišić zahlreiche Preise erhalten, darunter dem Alfred-Döblin-Preis sowie dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014.
Er lebt und arbeitet in Hamburg. „Ein hochtalentierter, leidenschaftlicher Erzähler.“
schreibt Jörg Magenau von der taz.

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