Susanne Fabian

Susanne Fabian

Die kanadischen Punkrocker sind für ihre Statements bekannt. Gesellschafts-,  System-, und Sozialkritik sind die Themen  ihrer Songtexte.

Am Mittwochabend traten im Schlachthof Propagandhi auf. Viele Fans sind angereist, ausverkauft ist die Halle jedoch nicht. Die beiden Vorgruppen Useless Id und La Armada spielen vor wenig Publikum.

Die meisten kommen später, oder trinken draußen vor der Halle ein Bier mit ihren Freunden. Es ist ja auch gemütlich auf dem Gelände. Für leckeres Essen ist auch gesorgt – der Burger Truck ist vorgefahren.

Hardcore Help Foundation

In der Halle gibt es einen Informationsstand der Hardcore Help Foundation (hardcore-help.org) die regelmäßig auf Konzerten und Festivals auf Ihre Arbeit aufmerksam macht. Ein Team von Leuten aus der Hardcore-Szene, teilweise mit langjähriger Erfahrung im Tourmanagement hat sich 2011 zusammengeschlossen um die Welt ein bisschen besser zu machen. Sie haben sich Loyalität, Freundschaft und Nächstenhilfe auf die Fahne geschrieben und unterstützen wo sie können.

Zeit für Gespräche

Finanziert wird ihre Hilfe zum Beispiel durch Einnahmen, die sie durch den Verkauf von gespendeten (gebrauchten) Band Shirts oder durch Einnahmen auf kleinen Benfizkonzerten. Eine tolle Sache ist das. Bis Propagandhi auf die Bühne kommen, ist genug Zeit für ausführliche Gespräche und den Verkauf.

„This no game – this is your life!
The price you have to pay may hurt you more and more each day,
but tomorrow the suffering will have gone,
and those of us left must remain strong
It’s a price – a price that just has to be paid
Everything that our society breeds –
fascism, sexism, racism – must end
(Zitat aus dem Song “What Price Will You Pay?”

Zeit für Propagandhi

Um 22 Uhr ist es so weit. Die Halle ist jetzt fast voll. Für eineinhalb Stunden gibt es Altes und Neues auf die Ohren. Sogar zwei Songs aus der im September erscheinenden CD „Victory Lap“ werden gespielt. In der Mitte der Halle tobt der harte Kern, es wird gepogt und gemosht, diese Fans sind in ihrem Element. Auf die anderen will der Funke nicht so recht überspringen. Vielleicht liegt es an der etwas verhaltenen Bühnenpräsenz der Musiker.

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Bei Punk und Metal dürfte es gerne etwas mehr zur Sache gehen –. Noch während der Zugaben verlassen viele fluchtartig die Halle um noch rechtzeitig zu Ihrer Bahn zu kommen. Wiesbaden ist, den öffentlichen Nahverkehr betreffend, leider dörflich. Ein Grund für viele Fans von außerhalb, die kein Auto und keine Mitfahrgelegenheit haben, nicht in den Schlachthof zu kommen. Vielleicht wäre es besser, wenn der Schlachthof bei Konzerten mit zwei Vorbands den Beginn von 20 Uhr auf 19 Uhr vorverlegen würde.

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