Peter Lorbacher ist seit 1963 ist es mit Brigitte Lorbacher, geb. Gymnich verheiratet. Zusammen haben sie 4 Kinder und 5 Enkel – die ihn nie bei der Forschung gestört haben.

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat Mittwoc, 5. August, Prof. Dr. Peter Lorbacher das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Damit würdigte Hessens Kultusminister  das langjähriges Engagement des Mediziners im Kampf gegen den Blutkrebs. Bei der Verleihung im Hessischen Kultusministerium dankte Lorz dem Wiesbadener für seine Verdienste und betonte: Sie, lieber Professor Lorbacher, haben sich in hohem Maße und mit großem persönlichem Engagement dafür eingesetzt, den Blutkrebs zu besiegen.

„Ihrem langjährigen Wirken ist es zu verdanken, dass zahlreiche Leben gerettet werden konnten. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung. Sie haben sie sich redlich verdient!“ – Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

„Jede und jeder von uns kann später einmal auf eine Spende angewiesen sein“, erklärte der Kultusminister. Gemeinsam mit dem Rotary Club Wiesbaden-Kochbrunnen unterstützte Lorbacher die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS jahrelang finanziell und durch die Organisation von Stammzell-Typisierungsaktionen. Während seiner Tätigkeit arbeitete er zudem immer wieder mit Schulen wie der Wiesbadener Kerschensteinerschule zusammen, an der sich ein Großteil der Schulgemeinde auf Initiative Lorbachers typisieren ließ.

„Es ist wichtig, junge Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Ich danke Professor Lorbacher sehr für sein Engagement und wünsche ihm weiterhin alles Gute.“ – Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Zur Person Peter Lorbacher

Friedrich Franz Peter Lorbacher, geboren 1936 in Essen, Facharzt für Innere Medizin, studierte von 1955 bis 1960 an den Universitäten Tübingen, Bonn, Innsbruck und Düsseldorf und promovierte 1960 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Anschließend forschte er zum Thema Zellchemie und klinische Hämatologie. 1968 erlangte er die Anerkennung als Facharzt und wurde 1969 in Bonn habilitiert. 1970 gründete er die Deutsche Klinik für Diagnostik Wiesbaden und arbeitete dort bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2001 als Internist und Hämatologe.

Unnützes Wissen: Bundesverdienstkreuz

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, auch Bundesverdienstkreuz genannt, ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Er wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Der Orden wird in neun Stufen verliehen. Alle deutschen Länder außer Bremen und Hamburg verleihen selbst eigene Verdienstorden. (Quelle: Wikipedia)

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