Seit dem 10. März ist der Veranstaltungsbranche die Arbeitsgrundlage entzogen. Konzerte, Festivals – Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen sind verboten. Die Night of Light setzt 

Großveranstaltungen sind seit März aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals und kulturelle Veranstaltungen – überall, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen – finden derzeit nicht statt oder sind nur unter umfangreichen Auflagen und unter Einhaltung einer Personenbeschränkung und strenger Hygiene-Vorschriften erlaubt.

„Es ist wichtig, solidarisch zusammen zu stehen. Die Veranstaltungsbranche leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung von Kultur aber auch für den Kongress- und Messestandort Wiesbaden.“ – Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz

Nicht nur Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister wie Technikfirmen, Bühnen-und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker oder Künstler sind betroffen. Im erweiterten Sinne umfasst die Veranstaltungsbranche etwa 150 Gewerke und Spezialdisziplinen. Eine Branche, die dafür sorgt, dass über Millionen Menschen jährlich großartige Erlebnisse in Form von Konzerten, Events, Messen und kulturellen Festivitäten jeglicher Art erleben können.

„Der 24 h Countdown beginnt am Sonntagabend um 22:00 Uhr. Am Montagabend richtet die #veranstaltungsbranche bundesweit ihren flammenden Appell mit der #nightoflight2020 an die Politik.“ – Instagram

Mit der Night oft Light wurde eine Aktion zur Solidaritätsbekundung und zum Zusammenhalt von Betroffenen Unternehmen ins Leben gerufen. Die Aktion vereint Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, um ein gemeinsames und imposantes Zeichen für eine vom Aussterben bedrohten Branche zu setzen. Die Night of Light möchte zu einem Dialog mit der Politik aufzurufen, um gemeinsam nach Lösungen und Wegen aus der dramatischen Lage zu entwickeln. In der Nacht von Montag auf Dienstag, 22./23. Juni, werden bundesweit in mehr als 200 Städten Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht illuminiert.

„Als von den Auflagen aufgrund der Pandemie besonders stark betroffenes Unternehmen, begrüßen wir die Aktion der Veranstaltungsbrancehwirtschaft und wünschen ihr ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit.“ – Thomas Sante, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

Wiesbaden unterstützt die Aktion gemeinsam mit ihren Technikpartnern und lässt nächsten Dienstagnacht das RheinMain CongressCenter, das Kurhaus Wiesbaden und das Jagdschloss Platte im Rahmen eines Projekts der Auszubildenden für Veranstaltungstechnik in rotem Licht erstrahlen.

Über die Stadtgrenze hinaus

Über die Grenzen der Städte und der Bundesländer hinweg werden sich Wiesbadener und Mainzer Technikdienstleister wie Audiluma, Heli, Kyritz, Flo Service, bst und auch diverse Freiberufler an der Aktion beteiligen. Mit ihrer Unterstützung weerden so auch die von der schoko pro GmbH betriebene Alte Schmelze, der Schlachthof in Wiesbaden, die Zitadelle in Mainz sowie der Fernsehturm in Ober-Olm zum Strahlen gebracht.

Bilder und Videos der beleuchteten Objekte und Gebäude können zentral auf den eigens für diesen Anlass erstellten Seiten bei Facebook und Instagram unter dem Hashtag #nightoflight2020 hochgeladen werden. Wenn Ihr dazu den Hasttag #wiesbadenlebt stellt, dann gehen die Bilder auch nicht in der Flut von mehr als 5200 Gebäuden unter.

Livestream

Zur Night of Light wird es am Montagabend ab20:30 Uhr einen Live-Stream unter www.night-of-light.de geben. Dabei empfängt der Moderator Aljoscha Höhn ein prominent besetztes Panel.

Mit dabei sind: Tom Koperek (Initiator „Night of Light“ und Vorstand LK AG) – Marek Lieberberg (Konzertveranstalter und Geschäftsführer Live Nation) – Jan Kalbfleisch (Geschäftsführer FAMAB und Initiator der aktuellen Studie „Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche“) – Kristina Vogt (Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz) – Georg Broich (Geschäftsführer Broich Catering & Locations und Präsident der LECA (Leading Caterer Association)) – Vera Klima (Musikerin und Verfasserin eines Facebook-Posts zur aktuellen Situation der Künstler, der viral ging)
Christian Seidenstücker(Vorstand JOKE Event AG und Mit-Initiator „Back to Live“).

Die Teilnehmer sprechen über die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft und gehen der Fragen nach, wie es weiter gehen soll. Zudem wird es Live-Schalten innerhalb Deutschlands zu besonderen Locations geben, die sich bei der „Night of Light“ beteiligen und ausgewählte Gebäude und Bauwerke rot illuminieren.

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Die offizielle Internetseite der Night of Light finden Sie unter night-of-light.de.

 

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