Steigende Schülerzahlen, sanierungsbedürftige Schulen – da ist die Nachricht der Ursula-Wölfel-Grundschule Balsam für die Seelen vieler Eltern.

Der erste Stock vom Rohbau steht. Zum Start des neuen Schuljahrs im August 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die ersten Grundschüler die Schulbänke der Ursula-Wölfen Schule im Hollerborn drücken.

Ursula-Wölfel-Grundschule, kurz gefasst

  • Umzug soll in den Sommerferien 2019 erfolgen.
  • Kostenvolumen 8,3 Millionen Euro

Die Ursula-Wölfel-Grundschule erhalte einen Neubau in Holztafelbauweise, der für den dreizügigen Schulbetrieb ausgelegt sei, erläuterte Baudezernent Hans-Martin Kessler. Das bestehende Gebäude wird zum Teil abgerissen und von der Lehrerschafft und der Schulverwaltung weiter genutzt. Im Neubau werden die Unterrichtsräume, die Nachmittagsbetreuung und die Mensa ein neues Zuhause finden. Die Sanierung der Schule wäre unwirtschaftlich gewesen, so dass sich die Landeshauptstadt für den Ersatzneubau entschieden habe, so Keller abschließen.

„Mit dem Bau eines neuen Gebäudes für die Ursula-Wölfel-Grundschule i schaffen wir bessere Lern- und Lehrbedingungen für die Schüler, die Lehrer sowie für die Nachmittagsbetreuung.“ – Axel Imholz, Schuldezernent

Das Schulgrundstück liege im Bereich des Flächenbedarfs für Erweiterungen der Hochschule Rhein-Main. „Teile des derzeitigen Schulgrundstückes sind bereits in den Besitz der Hochschule übergegangen. Auf dem verbliebenen Restgrundstück entsteht der Neubau. Die Schulstandortplanung in meinem Dezernat hat eine Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren veranschlagt. Danach geht auch dieses Grundstück an die Hochschule Rhein-Main über“, so Imholz, der auch darauf hinwies, dass aus dem Verkaufserlös ein Teil der Maßnahme refinanziert werden soll.

„Die Wege zwischen den einzelnen Bereichen sind kurz, Betreuung und Mensa können attraktiv und mit ausreichenden Flächen im Gebäude untergebracht werden. Die Mensa dient künftig außerdem als Aula und Veranstaltungsraum.“ – Hans-Martin Kessler, Baudezernent

Die begrenzte Nutzungsdauer und die kompakte Größe des Grundstücks, auf dem der Neubau entsteht, sei auch der Grund, weshalb das Gebäude in Modulbauweise errichtet werde. Es sei jedoch gewährleistet, dass mittels einer optimierten Grundrisslösung ein funktionales Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität für Lehrer und Schüler entstehe.

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