Seine künstlerische Laufbahn ist dokumentiert durch Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie Platteneinspielungen

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden trauert um Siegfried Köhler, der von 1974 bis 1988 als Generalmusikdirektor in Wiesbaden tätig war.

Als Generalmusikdirektor hat Siegfried Köhler dem Hessischen Staatsorchester die Werke seines befreundeten Komponisten Volker David Kirchner nähergebracht und nicht nur mit diesen Uraufführungen das Musiktheater und Konzertleben nachhaltig geprägt. Seine enge Beziehung zum Orchester hatte in den letzten Jahren Bestand. Köhler war gern gesehener Gast bei Proben und Vorstellungen.

Warmherzig und humorvoll

Zu Ehren seines 90. Geburtstags hat das Hessische Staatsorchester ihn im Rahmen eines Galakonzertes gefeiert. Köhlers warmherzige und humorvolle Art bleibt unvergessen.

Vom Harfenspieler zum Musikdirektor

Köhler wurde am 30. Juli 1923 in Freiburg im Breisgau geboren. Dort studierte er Musik mit dem Instrument Harfe als Hauptfach. In seiner Geburtsstadt fand er auch seine erste Anstellung als Harfenspieler, Schlagzeuger und Korrepetitor. Nach dieser Station als Musiker wechselte er vor das Orchester und war als Kapellmeister in Freiburg, Düsseldorf und Köln tätig. In Köln übernahm er 1962 interimistisch die Leitung der Oper als stellvertretender Generalmusikdirektor.

Köhler ist neben Dame Gwyneth Jones, Catarina Ligendza, Siegmund Nimsgern und der ebenfalls verstorbenen Astrid Varnay Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbandes Saarland.

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