Die Sternsinger – am Anfang eines jeden Jahres ziehen sie von Haus zu Haus, singen für die Bewohner und spenden ihren Segen. Ein katholischer Brauch, der sich bis heute durchgesetzt hat. Und auch Ministerpräsident Volker Bouffier hat es sich heute nicht nehmen lassen die Heiligen drei Könige in Wiesbaden zu empfangen.

Ministerpräsident Volker Bouffier

Ministerpräsident Volker Bouffier. Foto: Privat

So brachten die „Heiligen Drei Könige“ aus den drei hessischen Bistümern Limburg, Fulda und Mainz auch den Segen des neugeborenen Christuskindes beim traditionellen Dreikönigssingen in die Staatskanzlei in Wiesbaden. Ministerpräsident  Bouffier und Staatskanzleichef Wintermeyer dankten den Mädchen und Jungen aus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Gallus in Flörsheim-Weilbach (Bistum Limburg), der Katholischen Pfarrgemeinde St. Edith Stein in Maintal (Bistum Fulda) und der Katholischen Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Bad Vilbel (Bistum Mainz) mit einer Geldspende, die der Aktion Dreikönigssingen 2017 zugutekommt.

“Durch das Engagement junger Menschen hat sich der alte Brauch des Dreikönigssingens zur größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Sie beweisen seit mehreren Jahrzehnten, dass man mit Glauben, Nächstenliebe und Gaben – und seien sie noch so klein – viel Gutes in der Welt bewirken kann.”

― Axel Wintermeyer, Chef der Staatskanzlei

Zum 59. Mal sind die Sternsinger rund um den Dreikönigstag bundesweit unterwegs. „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ heißt das Leitwort der diesjährigen Aktion, bei der in allen deutschen Bistümern Kinder und Jugendliche, als Heilige Drei Könige gekleidet, von Tür zu Tür ziehen. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – auf die Folgen des weltweiten Klimawandels aufmerksam.

„Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“

Bei ihrer letzten Aktion sammelten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2016 rund 46,2 Millionen Euro. Rund 330.000 Sternsinger und ihre etwa 90.000 Begleiter in über 10.000 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten beteiligen sich bundesweit bei der im Jahre 1959 gegründeten weltweit größten Solidaritätskampagne. Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger rund 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.

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