Kunst für 365 Tage, entstanden in 72 Stunden: Seit 25 Jahren lockt das Festival „Meeting of Styles“ die internationale Sprayer nach Wiesbaden: in diesem Jahr wieder mit Publikum.

Beim Wiesbadener Graffiti-Festival Meeting of Styles (MOS) haben von Freitag bis Sonntag mehr als 90 internationale Künstler wieder die rund 3000 Quadratmeter Betonfläche am Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke neu gestaltet. Dabei war Wiesbaden nur eine Station. Sarah aus Chicago erzählte beim Finishing, dass sie sich bald auf den Weg zum MOS nach Lissabon mache. Ende Juli will sie dann in Kopenhagen sein, – um zu sprayen und ihre Spuren für 365 Tage auch dort sichtbar zu machen. Ob sie im Juni 2023 wieder in Wiesbaden ist, weiß sie noch nicht. So weit plane sie nicht – wie die wenigsten Künstler, die am Sonntag mit dem Feintuning ihrer Arbeiten und dem Abbauen der Gerüste beschäftigt waren.

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Seit 25 Jahren treffen sich die Graffiti-Künstler im Rahmen des Festivals Meeting of Styles jetzt schon in Wiesbaden. In den Jahren wurden aus Kritiker Fürsprecher. Ralf Allmannsdörfer (CDU), stellvertretender Kasteler Ortsvorsteher, erinnert sich an den, die Sprüh-Passage mehr ins Rampenlicht zu stellen. Etwas entgegenzusetzen, damit die Graffitis der MOS-Künstler in der Zeit bis zum nächsten Festival nicht unkontrolliert übersprüht würden. Manuel Gerullis, Mit-Initiator des Sprüh-Festivals , hat neue Ideen. Gerne würde er triste Fassaden von Immobilien mit Monumentalbildern etwas Unverwechselbares zu geben. Wer das finanzieren könnte, ist allerdings offen.

Fotos ©2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite zum Festoval Meeting of Styles finden Sie unter meetingofstyles.com.

 

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