Das Kunsthaus Wiesbaden zeigt 2026 internationale Kunst, stärkt Erinnerungskultur und öffnet sich digitalen und KI-basierten Formaten.
Das Kunsthaus Wiesbaden richtet den Blick für 2026 weit über den Tellerrand. Internationale Positionen, Erinnerungskultur mit Haltung sowie neue digitale und KI-basierte Angebote prägen das Programm. Sechs Ausstellungen, flankiert von Gesprächen und Vermittlung, laden dazu ein, Kunst als Resonanzraum der Gegenwart zu erleben.
Programm 2026 im Kunsthaus Wiesbaden
ab Donnerstag, 3. Dezember
Kunsthaus
Ausstellung des Christa-Moering-Preisträgers Titus Grab
Themenschwerpunkt: Perspektive
bis Samstag, 14. Februar
Kunsthalle
„Why are you creative? by Hermann Vaske“
Letzte kostenfreie Führung: Donnerstag, 5. Februar, 18 Uhr
Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 19. April
Aula
„Rosa Winkel. Als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora“
Stadtarchiv Wiesbaden zu Gast im Kunsthaus
Eröffnung: Mittwoch, 11. Februar, 19 Uhr
Freitag, 27. Februar – Sonntag, 1. März
Kunsthalle
„Motion Creation Design“
Projekt des Hessisches Staatsballett
Kooperation mit dem Studiengang Expanded Media der Hochschule Darmstadt
Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Donnerstag, 26. März – Sonntag, 28. Juni
Kunsthalle
„Memory in Action: Marcelo Brodsky“
Kooperation mit Mishpocha des Jüdischen Museums Frankfurt
Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Eröffnung: Mittwoch, 25. März, 19 Uhr
Samstag, 9. Mai, 19.30 Uhr
Aula
„Wir müssen spielen [anstatt reden] oder: Quatsch keine Opern“ – art.ist.kollektiv
Projektstipendium Internationale Maifestspiele
Mittwoch, 20. Mai – Sonntag, 31. Mai
Aula
„An den Grenzen des Pulses“ – Klanginstallation von Wingel Mendoza
Konzert: Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr
Projektstipendium Internationale Maifestspiele
Samstag, 11. April
24. Kurze Nacht der Galerien und Museen
Sonntag, 17. Mai
Internationaler Museumstag
Sonntag, 13. September
Tag des offenen Denkmals
(inklusive geöffneter Ateliers der Künstlerinnen und Künstler)
Donnerstag, 27. August – Sonntag, 8. November
Kunsthalle
Grace Schwindt: „Witnesses“
Eröffnung: Mittwoch, 26. August, 19 Uhr
Bis 14. Februar läuft noch „Why are you creative? by Hermann Vaske“. Die Ausstellung fragt nicht nach Etiketten, sondern nach Antrieb. Am 5. Februar führt eine letzte kostenfreie Führung durch die Schau – ein Finale, das Lust auf mehr macht.
Erinnerung als Auftrag
Ab 12. Februar zieht das Stadtarchiv Wiesbaden in die Aula ein. „Rosa Winkel“ erzählt von als homosexuell verfolgten Häftlingen in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora. Die Ausstellung bleibt bis 19. April und setzt einen klaren Akzent: Erinnerung braucht Sichtbarkeit.
Wenn KI Kunst herausfordert
Vom 27. Februar bis 1. März bespielt das Hessisches Staatsballett die Kunsthalle mit „Motion Creation Design“. Gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt entstehen neue Perspektiven auf Kreativität im Zeitalter künstlicher Intelligenz – beweglich, forschend, offen.
Demokratie durch Bilder
Mit „Memory in Action“ rückt vom 26. März bis 28. Juni der argentinische Künstler Marcelo Brodsky in den Fokus. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt und verknüpft Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
Klang, Körper, Zeugenschaft
Im Mai folgt die klangkünstlerische Installation von Wingel Mendoza, ehe im Herbst Grace Schwindt mit „Witnesses“ nach Wiesbaden zurückkehrt. Den Abschluss bildet im Dezember die Ausstellung des Christa-Moering-Preisträgers Titus Grab.




