Eine naive Künstlerin, 50 Jahre Kino, die zeit von und  mit Catherine Deneuve und schicksalhafte Begegnungen.

Die Caligari Filmbühne zeigt in der französischen Originalversion vier Regie-Arbeiten von Martin Prevost. Das schöne daran, der französische Schauspieler und Regisseur wird während der Filmvorführungen am 22. und 24. September selber da sein.

Caligari Film Bühne, kurzgefasst

2 + 2 Filme von Martin Provost –  „Où va la nuit“, „Ein Kuss von Béatrice“
Wann: Freitag, 22. September 2017, 18:00 Uhr und 20: 00 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Am Freitag werden der vielfach prämierte Film „Où va la nuit“ und auch sein neuestes Werk „Ein Kuss von Béatrice“ gezeigt„Où va la Inuit“ ist die Geschichte einer Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt und nach Jahren in der Opferrolle ihren tyrannischen Ehemann ermordet.

„Ein Kuss von Béatrice“

In der im Anschluss gezeigten Komödie „Ein Kuss von Béatrice“ spielen  die großen Damen des französischen Films – Catherine Deneuve und Catherine Froh – zwei gegensätzliche Frauen. Von einem Tag auf den anderen steht Claires Leben auf dem Kopf. Die Klinik, in der sie seit Jahren mit Leib und Seele als Hebamme arbeitet, schließt. Claires einziger Sohn eröffnet ihr, dass er Vater wird und sein Medizinstudium abbricht. Dann verliebt sie sich noch in Paul, den humorvollen Nachbarn aus der Kleingartenkolonie.

Nach der Vorstellung beider Filme steht Provost für ein Filmgespräch zur Verfügung.

 2 + 2 Filme von Martin Provost –„Séraphine“, „Violette“
Wann: Sonntag, 24. September 2017, 17:00 Uhr und 20:00 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00  / 8,00 Euro, ermäßigt 6,00 / 7,00  Euro

Der erste Film am Sonntagnachmittag zeigt ein überzeugendes Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis – einer der bedeutendsten Vertreter der naiven Kunst. 1932 in Frankreich in die Nervenheilanstalt von Clermont-Usr-L’oise eingewiesen – verhungert die Künstlerin im Jahr 1942 im Alter von 78 Jahren aufgrund der während des Zweiten Weltkriegs verschärften Bedingungen für Irrenanstalten.

„Violette“

Auch der zweite Film am Sonntagabend zeigt mit  „Violette“ ein Porträt – Drama – über eine französische Schriftstellerin in den Wirren des Zweiten Weltkriegs und die vielschichtige Beziehung von Violette Leduc zu dem mit Schriftsteller Maurice Sachs. Obwohl Sachs homosexuell ist, geben sich beide als Ehepaar aus.

Auch am zweiten tag ist der französische Regisseur, Autor und Schauspieler Provost im Caligari zu Gast und steht nach der Vorstellung zu Filmgesprächen zur Verfügung.

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