Bunte Klötzchen und Fantasie lassen Cowboy- und Prinzessinenträume wahr werden, machen Kids zu Superhelden und Entdeckern

Lego, ein Wort wie Tempo. Jeder kennt die bunten Steinchen, viele haben als Kind damit gespielt – und können zum Teil auch im hohen Alter nicht davon lassen. Vor allem, wenn der eigene Nachwuchs die stets wachsende Welt der bunten Vierer, Sechser, Achter … entdeckt. Einer von Ihnen ist Michel Wörner.

Ausstellungen im Rathaus, kurz gefasst

Michael Wörner – Lego Ausstellung
Wann: 10. April bis 30. April 2018
Vernissage: Freitag, 13. April, 17:00 Uhr
Wo: Rathaus, Foyer, Schloßpl. 6, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Öffnungszeiten: montags bis freitags 7:00 bis 18:30, samstags 9:00 bis 15:00 Uhr, sonntags geschlossen
Eintritt: frei

Lego ist ein aus den dänischen Worten „leg“ (= Spiel) und „godt“ (= gut) zusammengesetztes Kunstwort für die patentierten Klemmbausteine, die jeder kennt. Wörner ist der Erbauer der Lego-Modelle, die seit Mittwoch, 11. April im Rathaus zu sehen sind. Er hat im Alter von sieben Jahren angefangen, mit Lego zu bauen. Als er in die Pubertät kam, war Lego bauen nicht mehr cool. Vor ein paar Jahren hat er dann in Wiesbaden die mobile Ausstellung Design in Stein von Rene Hoffmeister besucht. Sein Feuer für die kleinen Steine war wieder entbrannt.

Eine Million Bausteine

Wie baut er seine Modelle? Er beginnt damit, das originale Objekt zu besuchen, es sich genau anzuschauen und zu fotografieren. Danach beginnt er mit Details, wie Fenstern oder Bögen. Wenn der Entwurf gelingt, ermittelt Wörner die restlichen Maße und beginnt mit dem Bauen. Anschaulich vermittelt die bebilderte Ausstellung im Wiesbadener Rathaus diese Herangehensweise. Deutlich wird auch, dass der Lego-Architekt Wörner durchaus mehrmals immer wieder von vorne beginnt. Bei den Lego-Bausteinen handelt es sich übrigens nicht um spezielle, sondern um die handelsüblichen Steine. Häufig werde er auch gefragt, ob die Modelle verklebt seien – was natürlich nicht der Fall ist.

„Lego ist eben ein komplettes Hobby. Man braucht Zeit, Geld, Platz und eine Familie, die das Hobby akzeptiert oder mitbaut.“ – Michael Wörner

Das erste Modell des gebürtigen Wiesbadeners war der Monopteros, das Neroberg-Tempelchen. Es entstand zwischen Februar und Mai 2012 und besteht aus etwa 10.000 Steinen. Die Marktkirche mit rund 60.000 Steinen entstand zwischen Dezember 2015 und September 2016. Das Modell ist in der Marktkirche zur Dauerausleihe und kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

„Ich habe noch viele Ideen für Modelle der Landeshauptstadt Wiesbaden – beispielsweise Nerobergbahn, Kurhaus, Theater, Ringkirche.“ – Michael Wörner

Nachdem die Kirche fertig war und Wörner sie auf einer Ausstellung zeigen durfte, war klar, was als nächstes gebaut wird. Für ihn war es nach eigenen Angaben „naheliegend“: Das Rathaus Wiesbaden. Es entstand aus 150.000 Steinen zwischen Dezember 2016 und dem jetzigen Ausstellungsbeginn. ?

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