Der Sturm Anfang der Woche hat Wiesbaden stark getroffen, besonders  die Fasanerie und deren Tiere. Wer helfen will, kann spenden.

Der Wiesbadener Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr Andreas Kowol hat sich ein Bild von der Situation in der vom Unwetter verwüsteten Fasanerie gemacht. Nicht von einem seiner Amtsgehilfen, sondern persölnlich.

„Die Schneise, die die Windböen in das Gelände der Fasanerie geschlagen haben, lassen die Stärke eines Tornados folgern.“ –Andreas Kowol

Während seines Besuches am Donnerstag überzeugte sich der Dezernent von dem Ausmaß der Schäden. Dabei lobte er den großartigen Einsatz aller, die sich mit Personal und Material in den letzten Tagen so stark eingebracht haben. Um die Reparaturen der Schäden fortzuführen, sind weitere Arbeiten und Finanzmittel erforderlich; der Förderverein bittet deshalb um Spenden.

„Die Sicherheit geht vor.“ – Andreas Kowol

Die Aufräumarbeiten in der Fasanerie sind im vollen Gange. Die Fasaneriemitarbeiter werden bei den Arbeiten durch die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Forstabteilung des Grünflächenamtes und das Forsteinschlagsunternehmen Firma Bogojevic tatkräftig unterstützt.

Fasanerie geschlossen

Alle Gehegezäune stehen wieder. Die Lücken, wenn auch zum Teil nur durch Provisorien, sind  geschlossen. Alle Tiere wieder in ihren Gehegen – auch die Luchse. Dennoch müssen sich die Besucher noch etwas gedulden. Bevor der Tierpark wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, müssen zuerst die Bäume entlang der Wege überprüft werden. Stadtrat Andreas Kowol bittet die Tierparkbesucher um Verständnis.

Fasanerie sucht Wölfin

Bei dem Unwetter ist eine Wölfin tödlich verunglückt (14 Jahre). Die Fasanerie ist bereits mit anderen Tierparks in Kontakt, damit der zweite Wolf zeitnah eine neue Partnerin bekommt. Zukünftig soll ein neues Wolfsrudel aufgebaut werden.

Hoher Schaden

Die finanziellen Schäden können noch nicht genau quantifiziert werden. Es wird sich voraussichtlich um einen fünfstelligen Betrag handeln. Im Wesentlichen handelt es sich um Materialkosten für neue Gehegezäune und Kosten für Aufräum- und Reparaturarbeiten. Wie hoch die Kosten allein für das Bärenhaus ausfallen, kann noch nicht gesagt werden. Im Moment haben sich die Bären dorthin zurückgzogen bzw. werden dort kontrolliert gepflegt, weil das Bärenferigehege derzeit noch zu viele Provisorien aufweist – als dass die Bären dorthin könnten, um das Bärenhaus genauer ohne Gefahr zu inspizieren.

„Die Hilfsangebote aus der Bevölkerung sind enorm – und das auch weit über die Grenzen Wiesbadens hinaus.“ – Andreas Kowol

Vorrangig wird das Separiergehege der Bären instandgesetzt, damit die Bären aus dem Haus können und einen größeren Auslauf haben. Danach wird das Hauptgehege instandgesetzt. In den nächsten Wochen sind daher die öffentliche Fütterung und Führungen bei Bär und Wolf nicht möglich.

Spendenaufruf der Fasanerie

Nassauische Sparkasse Wiesbaden
IBAN: DE66 5105 0015 0277 0048 91
BIC: NASSDE55

Wiesbadener Volksbank
IBAN: DE51 5109 0000 0023 5730 08
BIC: WIBADE5W

Kennwort: „Unwetterschäden Fasanerie“

Veranstaltungen finden statt

Auch wenn der Tierpark voraussichtlich bis zum 9. August geschlossen ist, finden die angekündigten Veranstatungen der Fasanerie statt: Der Tag der Naturpädagogik am Sonntag, 6. August, und die Sommerfreizeiten. Die Räumlichkeiten befinden sich außerhalb des Parkgeländes. Sollte es zu Änderungen kommen, wird Wiesbaden lebt! darüber informieten.

Der Förderverein hat die Scheune mit der Besucherinformation und dem Verkaufsstand am 5. und 6. August geöffnet. Dort gibt es einen Spendenaufruf zur Unterstützung der Arbeiten infolge des Unwetters. Die Gaststätte und der Biergarten sind geöffnet.

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