Viele befinden sich noch im Homeoffice. Einige zieht es jedoch wieder in das reguläre Arbeitsumfeld. Nicht selten ist es dann vorbei mit der Ruhe! Das Thema Lärmbelästigung tritt Zugtage,

Büro ist nicht gleich Büro. Nicht jeder hat das Glück, ein Einzelbüro sein Eigen nennen zu können. Besonders in Großraumbüros, in denen viele Kollegen gleichzeitig gemeinsam arbeiten, entstehen schnell stressige Arbeitsbedingungen.

Lärm macht unproduktiv 

Nummer eins der Störfaktoren im Großraumbüro ist ganz klar der Lärm. Für einen unangenehmen Geräuschpegel reicht es häufig schon, wenn zwei oder drei Kollegen in der unmittelbaren Umgebung telefonieren. Wenn dann noch weitere Gespräche, ein dudelndes Radio oder Verkehrslärm dazukommen, wird es richtig unproduktiv. Im schlimmsten Fall macht Lärm sogar krank. Dafür muss nicht einmal ein besonders hoher Pegel erreicht werden. Der entstehende Stress reicht schon aus, um gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorzurufen.

Was kann man am Arbeitsplatz gegen Lärm tun?

Natürlich ist es nicht in jedem Unternehmen möglich, jedem Mitarbeiter ein eigenes Büro zur Verfügung zu stellen. Doch schon kleinere Maßnahmen können helfen. Schallreduzierende Stellwände schlucken einen Teil des Lärms und können den Geräuschpegel in einem großen Büro senken. Zudem schaffen sie als Raumteiler etwas Privatsphäre und sind zudem noch praktisch als Pinnwand oder Whiteboard nutzbar. Stellwände sind flexibel einsetzbar, kombinierbar und in verschiedenen Größen mit unterschiedlichen Oberflächen erhältlich. Einige Systeme können sogar auf Rollen montiert werden und sind damit noch flexibler. Innerhalb weniger Minuten kann so ein Gefühl von Einzelbüro aufkommen. Wenn die Stellwände mal nicht gebraucht werden, können sie platzsparend vor einer Wand gelagert werden oder eine weniger ordentliche Ecke vor neugierigen Blicken schützen.

Geräuschunterdrückenden Kopfhörern

Eine weitere Möglichkeit bei hoher Lärmbelastung am Arbeitsplatz ist die Verwendung von geräuschunterdrückenden Kopfhörern. Diese gibt es auch als Headset. So können Sie ungestört mit Geschäftspartnern telefonieren, ohne die Gespräche der Kollegen im Hintergrund ausblenden zu müssen.
In manchen Unternehmen gibt es auch spezielle Arbeits- oder Projekträume, in die man sich für einige Stunden zurückziehen kann, um wichtige Arbeiten ungestört erledigen zu können. Das bietet sich besonders für hochkomplexe Aufgaben an, bei denen jede Unterbrechung den Arbeitsfluss erheblich stört. Auch wichtige Vertragsverhandlungen kann man so ungestört führen.

Homeoffice und Bürozeit im Wechsel

Ein weiterer Punkt, der sich in den letzten Jahren verstärkt durchgesetzt hat, ist die zeitweise Arbeit von zu Hause. Ein Wechselmodell, mit welchem pro Woche einige Tage im Homeoffice und einige Tage im Büro gearbeitet wird, wird von vielen Arbeitnehmern bevorzugt. Diese Flexibilität erlaubt es, die einzelnen Tätigkeiten am dafür idealen Ort ausführen zu können. Wichtige Teambesprechungen können so wieder vor Ort erfolgen, geschäftliche Telefonate oder Schriftverkehr per Mail funktionieren vom heimischen Arbeitszimmer aus genauso gut, wenn nicht sogar besser als im Büro.

Flexible Arbeitszeiten

Auch eine zeitliche Verschiebung von Arbeitszeiten ist eine Möglichkeit, den Geräuschpegel im Büro zu senken. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es den Kollegen, sich ein Stück weit aus dem Weg zu gehen. Ein früher Arbeitsbeginn gegen 6:00 Uhr macht häufig zwei Stunden ruhiges Arbeiten möglich, bevor die Kollegen eintreffen. Ebenso funktioniert eine Verlagerung der Arbeitszeit in die Abendstunden. Besonders bei Kontakten ins außereuropäische Ausland und andere Zeitzonen kann diese Lösung sehr sinnvoll sein. Voraussetzung ist natürlich eine Genehmigung durch den Arbeitgeber. Auch die gesetzlichen Ruhephasen müssen natürlich trotzdem eingehalten werden.

Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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Eine offizielle Internetseite über Lärm-Emission finden Sie unter umweltbundesamt.de.

 

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