Das Sofa ist zweifellos eines der beliebtesten Möbelstücke. Wir machen es uns sitzend oder liegend darauf bequem. Entspannen, lesen vor, hören zu.

Das Sofa steht im Fokus von Alltagssituationen. Im Zentrum steht dabei Gelassenheit. Die Muße Ruhe zu finden, sich zu konzentrieren. Und wenn es um Literatur geht, wird das Sofa gerne zur Bühne. So beim KrimiMärz in Wiesbaden.

KrimiMärz, kurz gefasst

Krimisofa – Simone Buchholz und Ralph Ghadban stellen vor
Wann: Sonntag, 24. März, 18:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 7 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr – an der Abendkasse 12,00 Euro

Am  24. März nehmen um 18.30 Uhr die aktuelle Trägerin des Deutschen Krimi Preises Simone Buchholz und der Migrationsforscher Ralph Ghadban auf dem Krimisofa Platz. Im Gespräch mit Eric Marr vom ZDF stellen sie ihre aktuellen Bücher vor. Alles dreht sich über das Oberthema des Wiesbadener KrimiMärz 2019 organisierte Kriminalität.

Mexikoring von Simone Buchholz

In dem Roman Mexikoring von Simone Buchholz, nimmt sich die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley des Falls von Nouri Saroukhan an, einem verlorenen Sohn des Mhallamiye-Clans, der sich auf der Flucht vor seiner kriminellen Familie befand und in einem brennenden Auto starb. Buchholz wurde 1972 in Haunau geboren und studierte Philosophie, Literatur und Journalismus. Seit 1996 lebt sie in St. Pauli, 2008 erschien mit Revolverherz ihr erster Kriminalroman um die Staatsanwältin Chastity Riley.

Arabische Clans. Die unterschätzte Gefahr

In seinem Sachbuch Arabische Clans. Die unterschätzte Gefahr erklärt Ralph Ghadban, woher die Clans kommen, wie sie sich entwickelt haben und wie sie in einigen deutschen Großstädten so stark werden konnten, dass sie sogar zum Angriff auf die Staatsgewalt übergehen. Ghadban wurde 1949 im Libanon geboren und lebt seit 1972 in Deutschland. Er promovierte als Politologe, war Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin und Mitglied der ersten Islamkonferenz.

Am 25. März, sind um 19 Uhr an selber Stelle die Krimiautoren Petra Reski und Norbert Horst zu Gast. Moderiert wird dieser Abend von Thomas Koch vom SWR.

KrimiMärz, kurz gefasst

Krimisofa – Simone Buchholz – „Zwei Sekunden“
Wann: Montag, 25. März, 18:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 7 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr – an der Abendkasse 12,00 Euro

In ihrem Palermo-Krimi Bei aller Liebe beschreibt die in Venedig lebende Autorin Petra Reski nur leicht fiktionalisiert die Rivalitäten zwischen der sizilianischen Cosa Nostra und der kalabrischen ‚Ndrangheta sowie deren schmutzige Geschäfte mit Flüchtlingen.
Reski, im Ruhrgebiet geboren, studierte Romanistik und Sozialwissenschaften und besuchte die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Seit 1991 lebt sie in Venedig. Bereits seit 1989 schreibt sie über Italien und immer wieder über das Phänomen Mafia.

In Norbert Horsts Kaltes Land wird ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling tot in Dortmund aufgefunden. In seinem Darm hat er Kokain transportiert. Kommissar Thomas Adam nimmt die Spur derjenigen auf, die an seinem Tod verdienen.
Horst, Jahrgang 1956, ging nach der Schule zur Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde Kriminalkommissar. 2003 erschien mit Leichensache sein erster Kriminalroman.

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