WDC 2026 bringt Kreativität, Politik und Bürger zusammen – ein Festival für Ideen und Zukunft.
Während der Vorstellung des WDC-Programms sagte der Chef der Staatskanzlei am Donnerstag in Frankfurt: „Hessen und die Rhein-Main-Region setzen seit 80 Jahren Maßstäbe bei Kreativität und Design. Die World Design Capital ist damit gerade im Jubiläumsjahr unseres Landes eine großartige Chance, Design Value ,Made in Hessen‘ auf die Weltkarte für Design-Exzellenz zu setzen und unsere Region im Weltschaufenster auszustellen.“ Design spiele zur Stärkung der Demokratie eine zentrale Rolle. Weiter erläuterte Kuhn: „Mit den Inhalten erreichen wir die Köpfe der Menschen. Die Vermittlung oder, anders gesagt, das Design entscheidet jedoch darüber, ob sich die Menschen für unsere Ansätze interessieren, sie verstehen und letztlich auch, ob sie Politik und Staat vertrauen.“
Staatssekretär Kuhn lud alle Bürger dazu ein, das Landesjubiläum und die WDC 2026 gemeinsam zu begehen: „2026 feiern wir 80 Jahre Hessen. Hessen steht für Weltoffenheit, Wirtschaftskraft und für Verwurzelung und hat auch beim Thema Design in den letzten 80 Jahren Innovationsführerschaft übernommen. Wir haben allen Grund, stolz zu sein auf die vergangenen 80 Jahre, und können der Zukunft optimistisch und mutig entgegengehen. Ich wünsche allen Beteiligten daher viel Erfolg.“
„Open – Design Week“ vom 5. bis 14. Juni 2026
Kuhn verwies auf die Schwerpunkte des Veranstaltungsjahres der WDC 2026. Vor allem die „Open – Design Week“ (5. bis 14. Juni 2026) bietet im Sommer eine offene Bühne für alle, die gestalten, forschen und experimentieren – lokal wie international. Ob Studio, Konferenz, Ausstellung oder junges Design: Ideen werden ausgetauscht und in den Fokus der WDC 2026 gestellt. So entsteht ein offenes, dezentrales Festival, das die Kreativität der Region sichtbar macht. Das Land Hessen beteiligt sich aktiv. Einen zweiten Schwerpunkt bilden die „World Design Policy Days“ (11. bis 14. November 2026), eine dreitägige Kongressreihe in Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach, zu den Themen Politik, Verwaltung und Haltung. Höhepunkt ist die Abschlussversammlung in der Frankfurter Paulskirche als Plattform für den Dialog mit der Politik. Mehr Informationen zum umfangreichen Programm des Jahres finden Sie auf der Seite der
World Design Capital Region Frankfurt RheinMain
Wirtschafts-Staatssekretär Umut Sönmez sagte bei der Vorstellung des Programms: „Frankfurt/Rhein-Main ist World Design Capital 2026. Hinter dieser Auszeichnung steht die Geschichte eines Wirtschaftsraums, der mit Kreativität, Mut und Ideenreichtum zeigt, wie Gestaltung, Innovation und Lebensqualität zusammengehen – und damit ein sichtbares Zeichen für ein modernes, offenes Hessen setzt. Wenn Kreativwirtschaft, Industrie und Politik zusammenarbeiten, entstehen neue Lösungen für Wohnen, Verkehr und Wirtschaft – WDC 2026 macht dies sichtbar und zeigt, wie Gestaltung Zukunftsfragen praktisch beantwortet. Der Titel ,Design for Democracy‘ macht deutlich, dass gute Gestaltung mehr ist als schöne Form. Gestaltung ist ausdrücklich als Beitrag zu einer offenen, gerechten und zukunftsfähigen Demokratie zu verstehen – im Alltag der Menschen ebenso wie im Stadtleben. Mehr Gäste, mehr Veranstaltungen, mehr Aufmerksamkeit – das WDC-Jahr bringt außerdem volle Hotels, lebendige Innenstädte und zusätzliche Umsätze für Gastronomie, Handel und viele Dienstleister, die den Menschen hier konkret zugutekommen.“
Der jährliche „Feels like Hessen“-Wandkalender des Landes Hessen ist 2026 außerdem in einer „World Design Capital“-Edition erschienen. Die zwölf Gewinner-Motive der Monatsblätter machen unter dem Motto „Looking forward – das Morgen gemeinsam gestalten“ Inklusion und kulturelle Vielfalt in Hessen sichtbar. Der Wandkalender ist nicht käuflich zu erwerben. Auf dem Instagram-Kanal des Landes werden aus Anlass der WDC-Eröffnung aber zehn Exemplare verlost.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!
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World Design Capital, Fragen und Antworten auf der offiziellen Site wdc2026.org



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