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Call Center für Kontaktvermeidung

Kontaktnachverfolgung per Call-Center

In Berlin machte das Thema Call-Center bei der Kontaktnachverfolgung einzusetzen bereits im vergangenen Jahr die Runde. In Wiesbaden läuft das entsprechende Pilotprojekt seit Januar. Es sind keine Werbeanrufe, keine Umfragen: Also bitte nicht auflegen.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Personal und Infrastruktur sind überlastet und brauchen dringend Hilfe. Auch Zusammen mit der Bundesdwehr ist die Kontaktnachverfolgung eine Mammutaufgabe.

Die Kontaktpersonennachverfolgung durch die Gesundheitsämter ist ein zentrales Element bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Ziel der Kontaktpersonennachverfolgung ist es, die Ausbreitung des Virus möglichst frühzeitig an der Quelle einzudämmen. Angesichts der anhaltend hohen Zahl an Infizierten kommt diese Aufgabe für alle Beteiligten einer Mammutaufgabe gleich. Seit Beginn des Jahres arbeitet die Stadt deshalb in einem Modellversuch mit einem externen, gemeinnützigen Dienstleister zusammen. Der externe Dienstleister unterstützt das Gesundheitsamt bei der  Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2 Infektionen.

„Ich wünsche mir, dass wir mit Einsatz des Call-Centers die notwendige Entlastung bekommen und im Gesundheitsamt wieder mehr Zeit für für andere wichtige Aufgaben bei der Pandemiebekämpfung, wie die Umsetzung der Impfstrategie sowie die Fokussierung auf den Schutz vulnerabler und sensibler Lebensbereiche, erhalten.“ – Dr. Oliver Franz, Gesundheitsdezernent

In einem als Pilot angelegten Projekt unterstützt das Call-Center des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe die Kontaktpersonennachverfolgung des Gesundheitsamtes Wiesbaden erst einmal bis Ende März. Aktuell geschieht dies mit drei Beschäftigen, die die telefonische Kontaktaufnahme zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen und deren Kontaktpersonen übernehmen. Langfristig könnte die Anzahl der Mitarbeiter, die das Gesundheitsamt Wiesbaden entlasten, auch erhöht werden.
Zum Ende der dreimonatigen Laufzeit wird die Wirksamkeit des Modellprojekts überprüft, um die hieraus gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Eindämmungsstrategie (Containment) nutzbar zu machen.

„Wir als Träger der Alten- und Eingliederungshilfe haben ein hohes Interesse, das Virus in den Griff zu bekommen und wollen dies aktiv in dem Projekt unterstützen.“ – Frédéric Lauscher, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Verbandes

Gesundheitsstaatssekretärin Anne Janz dankt allen Beteiligten dafür, dass sie sich trotz hoher Alltagsbelastungen bei der Pandemiebekämpfung für das Projekt engagieren. Ich hoffe,  dass es damit perspektivisch gelingen kann, die Kontaktpersonennachverfolgung nachhaltig zu unterstützen.Auf jeden Fallwerden wir bei einem erfolgreichen Verlauf mit den Gesundheitsämtern in einen Dialog darüber treten, inwieweit dieses Modell sinnvollerweise auch für andere nutzbar gemacht werden kann“, so Janz.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Südost lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des Frankfurter Verbands finden Sie unter frankfurter-verband.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.