Die Biennale Wiesbaden steht für Außergewöhnliches. Für schräge Momente. Für Experimente – aber auch für Begegnungen, für Austausch und für ein Miteinander: wo auch immer?

Die Frage der Nachfolge ist geklärt. Kilian Engels tritt ab der Spielzeit 2021.2022 als neuer Kurator der Wiesbaden Biennale in die Fußstapfen von Maria Magdalena Ludewig, die 2019 tödlich verunglückt ist. Laut Auskunft des Hessischen Staatstheaters wird er zusammen mit Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die nächste Ausgabe des Festivals 2022 realisieren. Mit einem neuen Konzept soll sich die Wiesbaden Biennale dabei neu erfinden und neue Wege gehen.

„Mit Kilian Engels ist es uns gelungen, für die Wiesbaden Biennale wieder einen der ästhetisch innovativsten und politisch engagiertesten Köpfe des internationalen Theaters für Wiesbaden zu gewinnen.“ – Uwe Eric Laufenberg

Engels studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Bonn und Oxford. Von 2005 bis 2019 leitete er das Münchner Festival Radikal jung und präsentierte dort erste Gastspiele in Deutschland von u.a. Julien Gosselin, Samira Elagoz, Miloš Lolič, Florentina Holzinger und Vincent Riebeek, Tiago Rodrigues, Anat Eisenberg, Ariah Lester, Csaba Polgár, Julia Mounsey und Peter Mills Weiss. Er war Chefdramaturg am Münchner Volkstheater und stellvertretender Direktor der Otto-Falckenberg-Schule. Außerdem arbeitete er für die Salzburger Festspiele, die Mülheimer Theatertage und die Bonner Biennale.

»Ich freue mich sehr darauf, die Wiesbaden Biennale gestalten zu können. Durch die hervorragende Arbeit von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer in der Vergangenheit ist das eine echte Herausforderung.“ – Kilian Engels

Die Wiesbaden Biennale ist ein Festival des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Es steht für einen Ort der politischen und ästhetischen Auseinandersetzung jenseits aller Spartengrenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken eigenen Marke entwickelt, deren Schwerpunkt auf Neuproduktionen international renommierter Künstler*innen und der Bespielung des öffentlichen Raumes der hessischen Landeshauptstadt liegt. Die nächste Ausgabe ist für 2022 geplant.

„Mir wird es um Theater im weitesten Sinn als postdigitale Kunstform in einer postpandemischen Welt gehen. Um Kopräsenz und Koexistenz. Darum, was Europa für uns noch sein kann. Um historische, gegenwärtige und zukünftige Verantwortung.“– Kilian Engels

Die Wiesbaden Bienale stellt sich der Kurator als Ort des Erlebens, der Begegnung, des Austauschs sowie der Verhandlung von Realitäten vor. Und nicht zuletzt: als ein Fest. Damit dürfen wir gespannt darauf sein, welche Plätze Engels bespielen und inszenieren wird. Wird es eine Fortsetzung am Warmen Damm geben. Zieht ein Kaufhaus in ein Ministerium ein? Wird aus der Bühne ein Briefverteilzentrum? Ideen für außergewöhnliches und Begegnungen gibt es reichlich.

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Die offizielle Internetseite der Biennale Wiesbaden finden Sie unter www.wiesbaden-biennale.eu.

 

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