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Sammelplatz auf dem Parkplatz am Jagdschloss Platte.

Katastrophenschutz: Wiesbaden übt den Ernstfall

Heute Morgen am Samstag fand in Wiesbaden eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Dabei haben Wiesbadens Einsatzkräfte verschiedener Organisationen das Alarmieren, Sammeln und Verlegen trainiert.

Volker Watschounek 6 Monaten vor 0

Codename Wanderfalke. Schadensszenarion Diez. Der Katastrophenschutz übet das Alarmieren, Sammeln und Verlegen von Einsatzkräften.

Heute Morgen am Samstag fand in Wiesbaden eine großangelegte Katastrophenschutz-Übung statt, bei der das Alarmieren, Sammeln und Verlegen einer großen Anzahl von Einsatzkräften trainiert wurde. Unter dem angenommenen Schadensszenario in der Gemeinde Diez, Rheinland-Pfalz, wurden auch Einheiten des Katastrophenschutzes aus Hessen alarmiert und aktiviert.

Herausforderung für den Katastrophenschutz

Der Oberbürgermeister, in seiner Funktion als untere Katastrophenschutzbehörde, leitete die Einsatzbereitschaftsüberprüfung der Katastrophenschutzeinheiten, die in Wiesbaden für den Einsatz im Auftrag des Landes Hessen vorgehalten werden. Die Vorbereitung eines solchen Einsatzes, angefangen bei der Alarmierung bis zum Eintreffen der Kräfte im Schadensgebiet, stellt bereits eine immense logistische Herausforderung dar. Thorsten Fuchs, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz bei der Feuerwehr Wiesbaden, betonte die Bedeutung dieser Übung. Wir haben heute das Sammeln und Verlegen von Einheiten in der heutigen Großübung trainiert, so Thorsten Fuchs

Die Übung startete mit einem Voralarm Ländereinsatz am frühen Samstagmorgen. Die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden alarmierte alle Katastrophenschutz-Einheiten, die daraufhin an vorher festgelegten Sammelplätzen ihre Einsatzbereitschaft herstellten. Anschließend wurden sie in geschlossenen Verbänden durch das Stadtgebiet in einen Bereitstellungsraum am Jagdschloss Platte geführt.

Begrüßung und Auftrag

Die Koordination des Bereitstellungsraums mit über 50 Fahrzeugen stellte eine besondere Herausforderung dar, da ein ungeordnetes Parken zu Chaos führen könnte, erklärte Fuchs. Daher wurde der Bereitstellungsraum von einer Führungsgruppe mit fünf Feuerwehrkräften koordiniert. Neben dem Abstellen der Fahrzeuge wurde auch die Dokumentation der beteiligten Einsatzkräfte sowie die Ausgabe von Marschverpflegung geübt.

Nachdem alle Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum eingetroffen waren, wurden sie von Andreas Kleber, Amtsleiter im Auftrag des Oberbürgermeisters, begrüßt und über die Lage informiert. Kleber dankte den Einsatzkräften, die größtenteils ehrenamtlich tätig sind, für ihre Teilnahme an dieser Großübung und ihr Engagement im Bevölkerungsschutz.

Die beteiligten Katastrophenschutz-Einheiten wurden in vier Kontingente unterteilt und erhielten ihren Marschbefehl, um in Richtung Diez zu ziehen. Dort angekommen wurden sie erneut in einem Bereitstellungsraum zusammengeführt und verpflegt, bevor die Übung beendet wurde.

Kolonnenfahrt Feuerwehr

Foto: Auf der fahrt zur Platte

Fahren im geschlossenen Verband

Die Fahrer der Einsatzfahrzeuge hatten während der Übung auch die Gelegenheit, das Fahren im geschlossenen Verband zu üben. Eine solche Kolonne von Einsatzfahrzeugen wird verkehrsrechtlich als ein Fahrzeug betrachtet. Dies ermöglicht beispielsweise, dass alle Fahrzeuge einer Kolonne eine Ampelkreuzung auch bei rotem Ampelsignal passieren dürfen, sofern das erste Fahrzeug die Ampel bei grün überfahren hat. Die Zugehörigkeit zum Verband wird dabei durch eingeschaltetes Blaulicht oder seitliche Kennzeichnungsfahnen an den Fahrzeugen erkennbar gemacht.

Katastrophenschutz: Vielfältige Einsatzkräfte

Der Katastrophenschutz der Landeshauptstadt Wiesbaden umfasst neben der Feuerwehr auch die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH und THW. Der Großteil der Einsatzkräfte arbeitet ehrenamtlich und bildet verschiedene Einsatzeinheiten, darunter vier Löschzüge, zwei Betreuungszüge, zwei Sanitätszüge, ein Wasserrettungszug und Einheiten für die Abarbeitung von Gefahrstoffeinsätzen. Insgesamt waren an der Übung 320 Einsatzkräfte aus Wiesbaden und 20 Einsatzkräfte aus dem Rhein-Lahn-Kreis mit über 60 Fahrzeugen beteiligt.

Foto oben @2023 Feuerwehr

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Die Internetseite Warnung der Bevölkerung vom Land Hessen finden Sie unter akut.hessen.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.