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Beteiligungsbericht 2018

Kämmerer Axel Imholz stellt Beteiligungsbericht 2020 vor

Der Beteiligungsbericht der Landeshauptstadt Wiesbaden wurden am 7. September von Stadtkämmerer Axel Imholz im Magistrat vorgestellt. Am 30. September wird die Stadtverordnetenversammlung über den Bericht beraten.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Wiesbaden ist laut Beteiligungsbericht an 26 Gesellschaften direkt und an 52 indirekt beteiligt. Die Gesamtleistung der Beteiligungsgesellschaften betrugt im1,64 Milliarden Euro.

Der Beteiligungsbericht 2020 zeigt die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften und Erläuterungen zu deren Tätigkeitsbereich. Grundlage sind die Geschäftsberichte sowie die geprüften Jahresabschlüsse der Beteiligungsgesellschaften. Durch die vergleichende Darstellung von drei Jahreszeiträumen wird die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaften erkennbar. Die zusammenfassenden Darstellungen zeigen die Organisationsstrukturen und Verknüpfungen im Konzerngefüge sowie die Verknüpfungen zum städtischen Haushalt. Für jede Einheit zeigt der Ausblick auf die Zukunft durch die jeweiligem Fachdezernate die Chancen und Risiken auf, die seitens der Geschäftsführungen eingeschätzt werden.

„Auch in Zeiten von Corona ist der öffentliche Bereich verpflichtet, seine Aufgaben wirtschaftlich sinnvoll wahrzunehmen.“ – Stadtkämmerer Axel Imholz

Die vom Lockdown besonders betroffenen Bereiche Verkehr, Tourismus, Veranstaltungen, Kongresse sowie Sport- und Freizeit mussten Sorge tragen, innerhalb gegebener finanzieller Grenzen verantwortlich zu handeln und organisatorisch neue Wege zu beschreiten.

Innerhalb der TriWiCon wurde beispielsweise in kurzer Zeit ein schnell und sicher arbeitendes Impfzentrum im Rhein-Main Congress-Center (RMCC) errichtet.

Neben diversen Beihilfen des Bundes und des Landes waren für die Eigenbetriebe TriWiCon und mattiaqua seitens der Landeshauptstadt Wiesbaden Corona-bedingt Kapitalmaßnahmen von knapp 10 Millionen Euro erforderlich.

Durch die Zahlungen des ÖPNV-Rettungsschirms des Bundes konnten die Umsatzausfälle durch rückläufige Fahrgastzahlen der ESWE Verkehrs GmbH kompensiert werden.

Pflegeschutzschirm

Während die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie im Gesundheitsbereich durch den Pflegeschutzschirm abgefedert wurden, stellte die Umsetzung diverser Verordnungen und Schutzkonzepte diesen Bereich vor eine harte Belastungsprobe und vielschichtige Herausforderungen.

ESWE Versorgung als regionaler Energieversorger und bundesweiter Strom- und Gasvertreiber hat im Geschäftsjahr 2020 erneut ein sehr gutes Jahresergebnis erzielt. Das Unternehmensergebnis nach Steuern konnte mit 43,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Millionen Euro gesteigert werden.

Einnahmen laut Beteiligungsbericht

Trotz anfänglich großer Sorge der WVV Wiesbaden Holding GmbH, dass die Planung Pandemie-bedingt nicht zu erreichen sein würde, kann auch für das Geschäftsjahr 2020 wieder mit einer Dividende von 10 Millionen Euro an die Stadt gerechnet werden.

Umfangreiche Investitionen im Wohnungsneubau, der Modernisierung bestehender Wohnungen sowie der Erschließung neuer Baugebiete erfolgten bei den städtischen Wohnungsbauunternehmen GWW, GeWeGe und SEG.

53 Millionen für neue Wohnungen

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und ihre Wohnungsbaugesellschaften arbeiten an der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Gesellschaften GWW und GeWeGe stellen mit rund 13000 Wohnungen einen erheblichen Anteil am Wohnungsmarkt dar. Beide Gesellschaften halten mit rd. 4000 Wohnungen den größten Anteil an sozialgebundenen Wohnungen in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Bis zum Jahr 2030 planen die Gesellschaften GWW/GeWeGe einen Zuwachs auf 16000 Wohneinheiten. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 53 Millionen Euro für die Errichtung neuer Wohnungen investiert.

„Die Mitarbeiter des Beteiligungscontrollings und ich hoffen, Ihnen durch die Vorlage des Beteiligungsberichts 2020 einen interessanten Einblick in die Tätigkeiten der städtischen Betriebe und Einrichtungen zu ermöglichen.“ – Stadtkämmerer Axel Imholz

Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH hat sich intensiv für die erfolgreiche Erschließung von Flächen zur Schaffung neuen Wohnraums – gefördert und freifinanziert – eingesetzt.

Die Investitionen der WiBau im Umfang von rund 20 Millionen Euro betrafen unter anderem  die Fritz-Gansberg-Schule, die Friedrich-Ebert-Schule, die Elisabeth-Selbert-Schule sowie das Berufsschulzentrum.

Der Beteiligungsbericht steht nach der finalen Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung im Internet unter www.wiesbaden.de zur Verfügung.

Foto: ©2018 Volker Watschounek

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Der Beteiligungsbericht 2020 ist im Internet unter www.wiesbaden.de einzusehen.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.