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„Nie wieder!” darf keine leere  Floskel werden

Enthüllungen von Correctiv decken das brisante Treffen auf – eine politische Sprengkraft, die Millionen Menschen betrifft. Vor diesem Hintergrund sei es immer wieder wichtig, an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern, so auch 29. Januar im Stadtverordnetensaal um 19:00 Uhr.

Volker Watschounek 1 Monat vor 0

Hochrangige AfD-Politiker, Neonazis und Finanzmagnaten schmieden einen gefährlichen Plan zur ‚Remigration‘. Zeit aufzustehen, „Nie wieder“, darf keine Floskel werden.

Wie verschiedene Medien unabhängig voneinander berichteten, setzen hochrangige Vertreter der AfD, Neonazis und finanzstarke Unternehmer setzen auf ‚Remigrations‘-Konzept. Investigative Recherchen brachten ein Treffen von politischer Sprengkraft ans Tageslicht. Im Schatten der Öffentlichkeit versammelten sich in einem Potsdamer Hotel hochrangige AfD-Politiker, Neonazis und wohlhabende Unternehmer. Ihnen auf die Schliche gekommen war das Correctiv, ein gemeinwohlorientiertes Medienhaus. Es enthüllt, dass die Teilnehmer Großes planten – die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland. Das darf „Nie wieder“ möglich sein.

Rechtsextremes Konzept enthüllt

Im Mittelpunkt des Treffens stand ein von Martin Sellner, langjähriger Kopf der Identitären Bewegung, präsentiertes rechtsextremes Konzept, nachdem mit maßgeschneiderte Gesetzen ein hoher Anpassungsdruck auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erzeugt werden solle, sodass diese aus Deutschland … Es gehe um Millionen von Menschen. Der Recherche nach zählte Sellner konkret auf, wer Deutschland verlassen solle: Asylbewerbe, Ausländer mit Bleiberecht und „nicht assimilierte Staatsbürger“. Die AfD weise das rechtsextreme Konzept offiziell vom sich weg, so das Correctiv.

Die AfD habe sich offiziell von der zynisch betitelten ‚Remigration‘ distanziert. Den vollständigen Artikel des Recherche-Correktivs finden Sie under dem Titel Geheimplan gegen Deutschland lesen Sie hier.

Pressemitteilung, VOLT

Zentrale Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden am 29. Januar

(29.01.2024) Die Enthüllungen des investigativen Recherchezentrums Correctiv vom 10. Januar, die ein geheimes Treffen von Rechtsextremen in Potsdam im vergangenen November der Öffentlichkeit bekannt machten, haben viele Menschen aufgeschreckt. Der Plan, Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, auch deutsche Staatsbürger, aus Deutschland zu vertreiben, zeigt die starke Gefahr für Demokratie und Menschenwürde durch Rechtsextremismus in Deutschland. Das Treffen in Potsdam reiht sich ein in eine Vielzahl von Vorfällen innerhalb der AfD: Äußerungen von Alexander Gauland (AfD), der den Holocaust als Vogelschiss in der deutschen Geschichte herunterspielte, und Björn Höcke, der das Berliner Holocaust-Mahnmal als Denkmal der Schande diffamierte, entlarven eine bedenkliche Haltung innerhalb dieser Partei. Diese respektlosen Kommentare stehen in scharfem Kontrast zum Geist des Verantwortungsbewusstseins und Respekts, der den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus prägen sollte. 

Konzeptuelle Betrachtung

Janine Vinha, Fraktionsvorsitzende der Volt-Fraktion Wiesbaden, äußert sich entschieden gegen diese Verzerrungen der Geschichte: Diese und weitere Äußerungen sind nicht nur ein Akt der Geschichtsverfälschung, sondern stellen auch eine gefährliche Verharmlosung der entsetzlichen Verbrechen des Nationalsozialismus dar. Jede Aktion der AfD im Kontext des Gedenktages und von Gedenkveranstaltungen muss im Licht dieser Aussagen betrachtet werden. Sie scheinen nichts weiter zu sein als ein Versuch, die wahre Gesinnung der Partei in der Öffentlichkeit zu verschleiern.

“Nie wieder!” darf keine leere Floskel werden

Die Volt-Fraktion Wiesbaden unterstützt daher, dass in den letzten Wochen hunderttausendfach Menschen in ganz Deutschland und auch in Wiesbaden auf die Straße gegangen sind, um gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie zu demonstrieren. “Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert uns jedes Jahr daran, dass alle Mitglieder der Gesellschaft eine Verantwortung dafür haben, zu verhindern, dass so etwas jemals wieder passiert”, betont Vinha. „Der Ausspruch „Nie wieder!” kann nur mit Leben gefüllt werden, wenn Menschen sich auch für die Demokratie einsetzen, etwa durch zivilgesellschaftliches Engagement, durch Mitgliedschaft in demokratischen Parteien oder durch Teilnahme an Demonstrationen.” 

Zentrale Gedenkveranstaltung

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass unsere Erinnerungskultur sich nicht zu einem eingeübten Ritual entwickelt, sondern auch weiter bisher weniger bekannte Auswirkungen der Gräueltaten der Nationalsozialisten in Wiesbaden beleuchtet werden. Die Zentrale Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden, welche am 29. Januar um 19 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal stattfindet, wird daher auch wieder einen wissenschaftlichen Fachvortrag beinhalten. In diesem Jahr spricht Io Josefine Geib über die Situation der Displaced Persons in Wiesbaden nach 1945.

Foto oben ©2021 Wiesbaden lebt

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Die Internetseite der Volt-Rathausfraktion finden Sie unter voltdeutschland.org/

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.