Wie viele Wiesbadener sich um 12 Uhr die App MeinRad heruntergeladen haben ist unbekannt. Bis zur Abfahrt um 15 Uhr hatte jeder ein Rad. Keiner blieb stehen.

Alles war bestens vorbereitet. Fleißige Helfer standen den ersten Wiesbadener Testern am Bahnhof zur Seite –. All diejenigen, die MeinRad testen wollten, hatten sich zwar die App rechtzeitig heruntergeladen. Manch vergaß jedoch, sich zu registrieren. Mit dem passendem Netzanbieter vor Ort war das kein Problem. Die Registrierung lief reibungslos. Nach Bestätigung der E-Mail wurde das richtige Rad per QR-Code zugewiesen und die Tasche verstaut. Andere kämpften mit dem fehlenden WLAN, Hotspot oder Vertrag.

Geschmeidiges Fahren mit MeinRad

Der Drahtesel sieht auf dem ersten Blick aus wie ein klobiger alter Bock. Im Zeitalter, wo jeder Dritte daran denkt, sich ein E-Bike anzuschaffen…Fragwürdig! Auch wir zweifeln. Nach zwei, drei Pedal-Umdrehungen sind die Zweifel jedoch beiseite geschoben. Ganz leicht fällt der Start. Die ersten Meter fühlen sich geschmeidig an. Intuitiv werden die beiden Griffe vor und zurück gedreht. Mal wird der Tritt etwas strammer – und gleich wieder leichter – geräuschlos. Selbst bei genauem hinhören ist kein Rattern von Ketten zu hören – nur die Klingel.

Die Klingel im Griff

Die Klingel, ja. Der linke Griff am Lenker gehört nicht mit zur Gangschaltung, sondern ist ist die Klingel. Die Räder von MeinRad bedienen sich einer dynamischen Nabenschaltung. Spielend gelingt es den Fotografen den Tross der 50 bis 80 Biker zum Fotografieren zu überholen – und wieder an die Spitze zu fahren. Den Rest erzählen die Bilder. Immer und immer wieder. Sicher auch, weil zu dieser Feierstunde niemand aufs Gas gedrückt hatte – und das Protokoll reichlich Zeit vorgesehen hatte.

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