Andere Verkehrsbetriebe bundesweit lassen schon seit Freitag die erste Bustür geschlossen. ESWE-Verkehr zieht am Montag nach. Auch in Wiesbaden bleibt dann die Türe beim Fahrer geschlossen, gibt es im Bus keine Tickets mehr. 

Die Gesamtsituation durch das Coronavirus stellt Verkehrsdienstleister bundesweit  vor besondere Herausforderungen, darunter Bauch ESWE Verkehr und seine Dienstleister.  Als Unternehmen mit rund 60 Millionen Fahrgästen pro Jahr und 1200 Angestellten, entstehen unüberschaubar viele Kontakte untereinander. Vom 16. März an sollen sowohl Fahrgäste als auch das Personal des Mobilitätsdienstleisters so gut wie möglich vor einer Ansteckung geschützt werden. Daher hat die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit der Stadt folgende Maßnahmen ergriffen: Ticketverkauf im Bus gestoppt, erste Bustür bleibt zu.

Vordertür bleibt geschlossen, kein Fahrscheinverkauf im Fahrzeug

In den Bussen von ESWE Verkehr bleibt von Montagmorgen an die erste Tür zu. Auf der ersten Fahrzeugtür wird ein Plakat darauf hinweisen, dass der Buseingang vorrübergehend geschlossen ist. Zusätzlich wird das auch auf den üblichen Anzeigetafeln für Fahrgastinformationen angezeigt.

Außerdem wird der Fahrerarbeitsplatz im Bus mit Absperrband abgetrennt. Damit wird es dann keinen Ticket-Verkauf mehr durch das Fahrpersonal geben. Mit diesen Maßnahmen soll das Ansteckungsrisiko beim Fahrscheinverkauf und Geldwechsel ausgeschlossen werden. Damit ist die Pflicht einen gültigen Fahrschein mit sich zu führen selbstverständlich nicht aufgehoben. Den Fahrgästen wird empfohlen, sich ihre Tickets entweder online, zum Beispiel über die App des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zu kaufen, am Automaten zu ziehen oder sich gleich an den Mobilitätsinfos von ESWE Verkehr am Bahnhofsvorplatz und an der Haltestelle Luisenplatz oder den anderen Verkaufsstellen einzudecken. Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein werden gebeten, diesen beim nächsten Umstieg zu lösen. An den großen Wiesbadener Bushaltestellen werden verstärkt Fahrgastberater eingesetzt, um sowohl beim Ticketkauf wie auch bei Fragen zur Mobilität behilflich zu sein.

Mobilitätszentrale schließt vorübergehend

Die Mobilitätszentrale von ESWE Verkehr in der Marktstraße ist ab dem 16. März bis auf Weiteres geschlossen, denn auch hier gilt es die Mitarbeiter zu schützen. Hintergrund: Da es in der sogenannten Mobi keine Trennscheiben zwischen Kunden und Angestellten gibt, besteht ein höheres Übertragungs- und Infektionsrisiko. Als Ausgleich für diese Schließung werden die Öffnungszeiten der anderen Mobilitätsinfos von ESWE Verkehr ausgeweitet – von Montag bis Samstag täglich von 6:00 bis 22:00 Uhr.

Weitere Maßnahmen

Als weitere Maßnahme weist ESWE Verkehr darauf hin, dass die Haltestangen, Stopp-Knöpfe und Fahrerarbeitsplätze in den Bussen abnehmen sofort  häufiger vom Servicepersonal gereinigt werden. Außerdem werden die Busse noch häufiger und intensiver gelüftet. In den Fahrzeugen sind Verhaltensregeln bei Ansteckungskrankheiten ausgehängt. Generell haben Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals vor einer möglichen Ansteckung und die Aufrechterhaltung des ordentlichen Fahrplans den höchsten Stellenwert. ESWE Verkehr stimmt alle seine Maßnahmen zur Hygiene und Sicherheit ganz eng ab mit der Stadt und seinem Partner Mainzer Mobilität im Rahmen des Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden (VMW).

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Die offizielle Internetseite von ESWE Verkehr finden Sie unter www.eswe-verkehr.de.

 

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