Staatsminister Axel Wintermeyer: „Wir brauchen junge Ehrenamtliche (Engagement-Lotsen) , die sich in die Gesellschaft einbringen“

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat am 2. Juli bei der 4. Projektwerkstatt der #zukunftsmacher – jung.lokal.engagiert! betont, wie wichtig es ist, dass sich junge Menschen für die Gesellschaft einbringen. Wer sich bereits in jungen Jahren mit Herzblut für andere einsetze, der tue nicht nur viel für die Gesellschaft, sondern sei auch ein Botschafter für Menschlichkeit. Darüber hinaus lernt man viel für das weitere Leben, sagte der Chef der Staatskanzlei, der am Samstag auch die Abschlusszertifikate an elf Teilnehmer des Projekts #zukunftsmacher – jung.lokal.engagiert! überreichte.

„Wir brauchen junge Ehrenamtliche, die sich in die Gemeinschaft einbringen. Diejenigen, die bei unserem Pilotprojekt mitgemacht haben, sind jung, aktiv und zeigen nicht mit den Fingern auf andere, wenn es darum geht, die Welt im Großen und im Kleinen zu verändern. Sie sind echte Vorbilder. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“ – Staatsminister Axel Wintermeyer

Das Pilotprojekt  ist das Nachwuchs-Programm der Engagement-Lotsen der LandesEhrenamtsagentur Hessen (LEAH) und findet in Kooperation mit der Hochschule Frankfurt University of Applied Sciences statt. Ziel ist es, Aktive vor Ort erfolgreich zu qualifizieren, um sie in ihrem Engagement zu fördern. Die jungen Menschen wurden von einem Team geschult und bei der Umsetzung ihres Projektes begleitet. Zusätzlich erhielten sie eine finanzielle Unterstützung für ihr Projekt in Höhe von 500 Euro. Die heutige 4. Projektwerkstatt mit Zertifikatsverleihung war gleichzeitig die letzte Veranstaltung des Qualifizierungsprogramm – ein Follow-Up zum Netzwerken findet im Herbst statt.

„Vom Mädchenfußball bis zum Hummelprojekt – die Brandbreite an Projekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist groß. Es ist toll, dass wir in Hessen so viele junge Menschen haben, die nicht einfach nur zusehen, sondern selbst aktiv werden. Das zeigt: Das Ehrenamt ist bei der jungen Generation in guten Händen.“ – Staatsminister Axel Wintermeyer

Ein Trainerteam der Hochschule Frankfurt University of Applied Sciences coachte die ehrenamtlichen Nachwuchskräfte über einen Zeitraum von drei Monaten und half ihnen dabei, ihre Projekte ins Rollen zu bringen. Die Frankfurt UAS habe mit der Gründung der School of Personal Development and Education (ScoPE) ihren Fokus noch stärker auf die individuelle Persönlichkeitsbildung und die Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Studierenden und Lehrenden gelegt. Mit der Teilnahme an dem Projekt #zukunftsmacher freue sie die Hochschule, junge Menschen auch außerhalb der Hochschule in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihre Projekte mit unserer Expertise zu unterstützen, so Prof. Dr. Susanne Koch, geschäftsführende Direktorin des ScoPE, die das Projekt an der Hochschule leitet.

Junge Engagierte und Projekte

Kommune Projektpartner Projektname und Beschreibung
Fronhausen
(Marburg-Biedenkopf)
Imbuto e.V.‘ Märchen aus aller Welt…: Durch Erzählgeschichten undinteraktiven Methoden mit Bildern, Sprache, Tanz u.a. soll das Interesse von Kindern für andere Welten geweckt und somit Rassismus und Ausgrenzung vorgebeugt werden.
Gersfeld
(Fulda)
kommunale Jugendarbeit Gersfeld Sportmultiplatz Gersfeld: Ein ausgedienter Tennisplatz soll zu einem „Sportmultiplatz“ umfunktioniert werden. An dem Platz haben verschiedene Jugendliche sowie mehrere Vereine und die nahgelegene Schule Interesse bekundet. Die beiden „Zukunftsmacher“ wollen die Anliegen rund um den „Multiplatz“ koordinieren und gute Lösungen für alle Beteiligten finden und diese umsetzen.
Hanau (Main-Kinzig) Menschen in Hanau e.V. in Zusammenarbeit mit 4 Partnern Hummelschutzprojekt im Lindenaupark Hanau – Großauheim:Durch die Anpflanzung sog. Tracht-pflanzen (Spätblüher) in der Parkanlage soll ein Beitrag zum Hummel- und Bienenschutz geleistet werden. Außerdem sollen Hochbeete angelegt sowie durch Infotafeln und in Kooperation mit der Lindenauschule ein Beitrag zur praxisnahen Umweltbildung geleistet werden.
Kriftel
(Main-Taunus)
Reit- und Fahrverein Kriftel Sommerparty: Zur Reaktivierung nach Corona wird ein Sommerfest für die Vereinsmitglieder, mit vielen Aktivitäten, Reiterspielen und Geschicklichkeitsaufgaben für alle Altersklassen organisiert. Unterstützt wird die Planung vom Jugendvorstand.
Taunusstein
(Rheingau-Taunus)
TSV Taunusstein-Bleidenstadt in Zusammenarbeit mit Gymnasium Mädchenfußball nach Corona – Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Verein und Schule: Ziel des Projektes ist es, junge Mädchen zu lebenslangem Sporttreiben zu animieren. Hierfür sollen Mädchen mit und ohne fußballerische Vorkenntnisse (der 5.-7. Klasse) über das schulische AG-Angebot und über die Gründung einer Schul-Mädchenfußballmannschaft auf die Vereine aufmerksam gemacht werden und dort langfristig eingebunden werden.

Bild oben ©2022 Staatskanzlei Wiesbaden

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