Die Verteilung von FFP2-Masken zum Schutz besonders gefährdeter Menschen vor dem Coro­navirus SARS-CoV-2 in Deutschland ist angelaufen. Bald auch in Hessen.

Die hessische Landesregierung stattet den Pflegebereich in Vorweihnachtszeit mit Masken aus. Hessens Altenpflegeeinrichtungen erhalten rund drei Millionen FFP2-Schutzmasken, damit sich sowohl die Pflegefachkräfte als auch die Bewohner in den Heimen weiterhin bestmöglich schützen können. In der kommenden Woche wird die Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport die Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte ausliefern, die diese dann in eigener Verantwortung an die jeweiligen Einrichtungen verteilen können. Neben der Altenpflege und -hilfe sollen auch die Jugendhilfe, Eingliederungshilfen und weitere kommunale Bedarfe in Hessen ausgestattet werden.

„Hessen hat mit Ausbruch des Coronavirus in Hessen im Frühjahr 2020 ein ordentliches Schutzkontingent zur Bewältigung der Pandemie aufgebaut. Der Schutz der vulnerablen Gruppen ist für die hessische Landesregierung ein Kernanliegen.“ –  Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose

Durch die Bereitstellung von insgesamt drei Millionen FFP2-Masken unterstütze Hessen  die Fachkräfte und die Bewohner von Pflege- und Hilfseinrichtungen. Gerade etwa in den Alten- und Pflegeheimen könne der Mindestabstand zu den Menschen, die stationär oder ambulant betreut würden, bei vielen Tätigkeiten nicht eingehalten werden. Die Ansteckungsgefahr sei deshalb erhöht und es bedarf eines besonderen Schutzes für diejenigen, die sich in diesen Zeiten um besonders hilfsbedürftige Menschen kümmern würden. Wenn die Masken in den Einrichtungen zu etwas weniger Sorgen und etwas mehr Erleichterung führe, sei schon viel erreicht, so Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose.

„Durch die Bereitstellung von insgesamt drei Millionen FFP2-Masken unterstützen wir die Fachkräfte und die Bewohner von Pflege- und Hilfseinrichtungen. Gerade etwa in den Alten- und Pflegeheimen kann der Mindestabstand zu den Menschen, die stationär oder ambulant betreut werden, bei vielen Tätigkeiten nicht eingehalten werden.“ – Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose

Die Unterstützung von besonders gefährdeten Bereichen zur Infektionsvermeidung ist nicht neu. Als Folge des zunehmenden Infektionsgeschehens stattete das hessische Ministerium des Innern und für Sport Ende Oktober 50 hessische Kommunen, in denen Direktwahlen und Bürgerentscheide stattfanden, mit Corona-Schutzpaketen aus. Sie bestanden aus insgesamt 31550 FFP-2-Masken für Wahlhelferinnen und -helfer, 140000 sogenannte OP-Masken für Wähler sowie 2745 Liter Desinfektionsmittel. Darüber hinaus wurden seit Ende April bei zehn Auslieferungen insgesamt 6,7 Millionen Mund-Nase-Schutzmasken, drei Millionen FFP2-Masken, 650000 Paar Schutzhandschuhe, 50000 Schutzkittel sowie mehr als 120000 Liter Desinfektionsmittel an Hessens Schulen ausgegeben.

„Die Ansteckungsgefahr ist deshalb erhöht und es bedarf eines besonderen Schutzes für diejenigen, die sich in diesen Zeiten um besonders hilfsbedürftige Menschen kümmern. Wenn die Masken in den Einrichtungen zu etwas weniger Sorgen und etwas mehr Erleichterung führen, ist schon viel erreicht.“ – Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose

Die Beschaffung und der Aufbau eines Kontingents an Schutzausrüstung wurde von der Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung (TFBV) im Hessischen Innenministerium in diesem Jahr organisiert und koordiniert. In dieser arbeiteten im Frühjahr zwischenzeitlich rund 200 Frauen und Männer Tag und Nacht dafür, dass Schutzausstattung für das hessische Gesundheitssystem, den Schulstart im Sommer oder den Alten- und Pflegesektor in Hessen beschafft und ausreichend zur Verfügung gestellt werden kann. (Foto: ©2020 Antonio Cansino auf Pixabay)

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