Bei Zeitmessung sezte der Veranstalter aufs Auge. Auf ein offizielles Ergebnis verzichtete die WEC GMBH beim ersten Wiesbadener Stadionlauf.

Gingen beim zum Fitnesslauf um 19:00 Uhr rund 25 Teilnehmer auf den 1.300 Meter langen Rundkurs, waren es beim Hauptfeld um 20:00 Uhr rund 130 Teilnehmer.

1. Wiesbadener Stadionlauf, 9,1 Kilometer, Ergebnis

  1. Daniel Dillmann – 41:42 Min.
  2. N. N. Team Brita — xx.xx Min.
  3. Joerg Ferchlandt – 42:29 Min.

Start und Ziel – ohne Ball versteht sich – war der Mittelkreis der Brita-Arena. Von dort ging es für die Läufer aus der Arena heraus in den Helmut Schön Park – oben erst eine Runde auf der imaginären Außenbahn linksherum und dann auf der Tartanbahn eine Runde rechtsherum – und wieder zurück zur Brita-Arena.

Rund 10 Kilometer in 41:42 Minuten

Drei, fünf oder sieben Runden, je nach Distanz, musste jeder absolvieren – bevor er zum Zieleinlauf in die Brita Arena abbiegen durfte. Erreichten die ersten Läufer der Fitness-Runde nach gut 20 Minuten das Ziel, vergingen bis zum Eintreffen der Profis etwa 30 Minuten respektive bis zum Eintreffen des Ersten der Profirunde 41 Minuten und 42 Sekunden (selbst gestoppt).

Wiesbadener Stadionlauf

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Bilder: Ayla Wenzel

Hier wurde es kurios. Der Sieger der 9,1 Profirunde lag verschnaufend auf dem Rasen: fest in dem glauben Zweiter geworden zu sein. Dass der fixe Läufer, der ihn  abgehangen hatte, nur fünf Runden gelaufen war… Er hatte es schlichtweg nicht mitbekommen. Ebenso wenig wie die Zielrichter mitbekommen hatten, dass Daniel Dillmann als erster „Profi“ durchs Ziel lief.

Ergebniskorrektur

Obwohl gleich vom Drittplazierten Protest eingelegt wurde, schaffte es der Veranstalter nicht dies bis zur Siegerehrung zu klären. Geehrt wurden … Das Ergebnis wurde nach der Siegerehrung korrigiert.

Erster Wiesbadener Stadionlauf, Fazit

Es gibt hier und da noch kleine Schwächen, die nicht nicht zu meistern wären: etwa bei der Anmeldung oder bei der Zielankunft. Eine technische Lösung, die den Läufern den individuelle freien Start ermöglichten – Chipgesteuert – wäre eine Verbesserung. Um neuen Rekorden vorzubeugen, sollte die Strecke vielleicht noch einmal neu vermessen werden, denn mancher Läufer wunderte sich am Ende über seine Zeit, die für ihn nicht in Einklang mit der vorgegebenen Strecke zu bringen war.
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