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Warnstreik geht weiter

ESWE Verkehr Streikt wieder: Freitag und Samstag

Der bundesweite Warnstreik legt auch in Wiesbaden große Teile des Busverkehrs lahm. ESWE Verkehr ruft Fahrgäste zur Geduld auf, viele Linien entfallen. Zwei Tage lang bestimmen Ausfälle, Alternativen und neue Wege den Alltag der Pendlerinnen und Pendler.

Sigi Strassenheld, neuer Mitarbeiter bei Wiesbaden lebt! Sigi Strassenheld 1 Monat vor 0

Bundesweiter Warnstreik trifft ESWE Verkehr: In Wiesbaden fallen Busse aus, WiMobil stoppt, nur wenige Linien fahren planmäßig.

Die verhandelnden Parteien konnten sich bislang nicht einigen. Nach dem Landesweiten Ausstand ruft die Gewerkschaft ver.di daher zu einem bundesweiten Warnstreik auf. Davon betroffen ist auch Wiesbaden – der Takt in der Stadt verändert sich, denn auch die Beschäftigten der ESWE Verkehr legen am Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar, die Arbeit nieder.

Der Streik beginnt mit dem Betriebsstart gegen 3 Uhr am Freitag und endet voraussichtlich in der Nacht auf Sonntag. In dieser Zeit entfallen die meisten Buslinien, die ESWE selbst betreibt. Auch das On-Demand-Angebot WiMobil stellt den Betrieb ein; Buchungen bleiben nicht möglich. Wer spontan von A nach B fahren will, muss umdenken, planen, improvisieren.

Linien fallen aus, Alternativen bleiben

Nicht alles steht still. Die Linien 5, 28, 39 und 46 verkehren weiterhin, weil Partnerunternehmen sie bedienen. Auch Regionalbusse rollen. Doch selbst hier können Fahrpläne schwanken, Anschlüsse reißen, Wartezeiten steigen. Parallel trifft der Streik auch die Mainzer Mobilität – Pendler zwischen Rhein und Main spüren die Auswirkungen auf beiden Seiten des Flusses.

Information ersetzt Bewegung

ESWE Verkehr bittet Fahrgäste, sich fortlaufend zu informieren. Die Tickets-App zeigt aktuelle Verbindungen an, dynamische Anzeigen reagieren auf Änderungen. Auf der Website bündelt das Unternehmen Hinweise zum Bundesweiten Warnstreik. Die Mobilitätszentrale in der Marktstraße öffnet eingeschränkt, die Service-Hotline beantwortet Fragen.

Der Arbeitskampf zwingt Wiesbaden, Tempo herauszunehmen. Er zeigt, wie eng Alltag und Nahverkehr verzahnt sind. Busse fahren nicht – und plötzlich organisieren sich Wege neu. Manche steigen aufs Fahrrad, andere bilden Fahrgemeinschaften. Die Stadt bleibt in Bewegung, auch wenn der Motor des Linienverkehrs vorübergehend stockt.

Bild oben ©2019 Volker Watschounek

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Mehr auf der Internetseite von ESWE Verkehr.

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