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Busse sicher nutzen – Mobilitätstraining für Senioren

Am 16. April verwandelt sich die Haltestelle „Ernst-Galonske-Straße“ im Gewerbegebiet Kastel in ein lebendiges Trainingsfeld. Das Mobilitätstraining „MAXimal mobil bleiben“ gibt praktische Tipps zur sicheren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Egal, ob mit Rollator, Rollstuhl oder zu Fuß.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 3 Wochen vor 0

Dehnen und kräftigen – kurz Flexibilität. Das ist das Eine. Spricht man bei ESWE Verkehr von Mobilitätstraining, ist der sichere Umgang im Verkehr.

Die Szene kennt fast jede und jeder: Der Bus hält, die Türen öffnen sich – und plötzlich tauchen Fragen auf. Reicht die Zeit zum Einsteigen? Sieht der Fahrer mich überhaupt? Und was passiert, wenn die Tür schneller schließt als gedacht? Genau um solche Momente geht es beim Mobilitätstraining.

Mobilitätstraining, kurz gefasst

Angst vermeiden – Fragen im Vorfeld klären
Wann: Donnerstag, 16. April 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Abfahrt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit 13:20 Uhr Haltestelle „Hauptbahnhof“, Bussteig A (in Höhe des Lilien-Carrés) | 13:35 Uhr Haltestelle „Weimarer Straße“ (Bierstadt Wolfsfeld) | 13:50 Uhr an der Haltestelle „Egerstraße“ (Erbenheim) um dann gemeinsam zur Veranstaltung um 14 Uhr (Haltestelle „Ernst-Galonske-Straße“ im Gewerbegebiet Kastel am Petersweg) zu fahren.
Wo: Haltestelle „Ernst-Galonske-Straße“ im Gewerbegebiet Kastel

Die Teilnehmenden steigen gemeinsam ein, fahren zusammen Haltestellen an und probieren aus. Sie testen Abläufe, stellen Fragen, wiederholen Bewegungen. Niemand muss etwas perfekt können – es reicht, sich zu trauen. „Falsche Ängste nehmen, Sicherheit geben und praktische Lösungen zeigen“, beschreibt Verkehrsdezernent Andreas Kowol den Ansatz. Das Training setzt dort an, wo Unsicherheit entsteht: im Alltag.

Übung macht mobil

Im Gewerbegebiet Kastel wartet kein Vortrag, sondern ein echter Bus. Mitarbeitende der ESWE Verkehr erklären, zeigen, helfen. Rollatoren werden positioniert, Rollstühle gesichert, Haltegriffe getestet. Hier darf man zögern – und es dann noch einmal versuchen. Ein Drängeln an den Türen gibt es nicht. Jeder halt so viel Zeit, wie er braucht.

Klaus Peter Wollny von ESWE Verkehr bringt es auf den Punkt: „Niemand soll aus Unsicherheit auf den Bus verzichten.“ Genau deshalb wird nicht nur erklärt, sondern geübt.

Mobilität bedeutet Teilhabe

Wer sich sicher bewegt, besucht Freunde, erledigt Einkäufe, bleibt aktiv. Mobilität ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Selbstständigkeit. Gerade im Alter entscheidet sie darüber, wie frei ein Alltag bleibt. Das Training zeigt: Der Bus ist kein Hindernis. Er ist ein Werkzeug – wenn man weiß, wie man ihn nutzt.

Gemeinsam unterwegs

Die Anreise ist Teil des Trainings. Bereits an mehreren Haltestellen steigen Gruppen zu und fahren gemeinsam zum Veranstaltungsort. So beginnt das Lernen nicht erst vor Ort, sondern direkt im echten Betrieb. Organisiert wird das Angebot von der AG „Gemeinsam sicher“, dem Präventionsrat, der ESWE Verkehr und dem Polizeipräsidium Westhessen im Rahmen der Aktion MAXimal mobil bleiben.

Anmeldung erforderlich

Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Präventionsrates gebeten – entweder telefonisch unter (0611) 312545 oder per E-Mail an praeventionsrat@wiesbaden.de.

Foto oben ©2023 Pixabay

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Mehr zum Mobiliträtstraining unter www.rmv.de.

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