Menü

kalender

April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Partner

Partner

/* */
Katze Mika

Feuerwehr befreit Katze Mika aus Linienbus

Eine vermisste Katze, ein abgestellter Linienbus und ein leises Miauen: In Wiesbaden wird aus einem ungewöhnlichen Fund eine aufwendige Rettung. Feuerwehr und Werkstatt arbeiten zusammen – und befreien Katze Mika nach zwei Stunden aus dem Unterboden.

Volker Watschounek 4 Tagen vor 0

Katze Mika steckt im Linienbus fest. Feuerwehr Wiesbaden rettet sie mit Hilfe der Werkstatt nach zwei Stunden aus dem Unterboden.

Wenn der Einsatz nicht mit Sirenen, sondern mit einem leisen Miauen beginnt: Am Dienstagabend war es so. Dort entdeckte ein Besitzer seine vermisste Katze Mika – nicht im Gebüsch, nicht auf dem Dach, sondern in einem abgestellten Linienbus auf dem Gelände der ESWE Verkehrsgesellschaft. Und was zunächst wie ein ungewöhnlicher Fund wirkt, entwickelte sich schnell zu einer technisch anspruchsvollen Rettungsaktion.

Ein Geräusch aus dem Unterboden

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr treffen ein und hören das Tier, sehen es aber nicht. Mika sitzt fest – irgendwo im Inneren des Busses, verborgen im Unterboden, eingeschlossen in einem Hohlraum. Sie ruft, sie bewegt sich, doch sie kommt nicht heraus. Die Feuerwehr tastet sich heran, prüft Zugänge, sucht Öffnungen. Schnell wird klar: Hier reicht kein beherzter Griff, hier braucht es Plan und Präzision.

Werkstatt wird zur Rettungsbühne

Die Lösung rollt auf vier Rädern: Der Bus wird in eine Werkstatt mit Reparaturgrube gebracht. Dort arbeiten Feuerwehr und Werkstattpersonal Hand in Hand. Sie lösen Abdeckungen, schrauben Bauteile ab, legen Versorgungsleitungen frei.

Die Szene erinnert weniger an einen klassischen Einsatz als an eine fein abgestimmte Operation. Schraube für Schraube nähern sich die Helfer dem Ziel – und der Katze.

Zwei Stunden Geduld – dann der Moment

Nach rund zwei Stunden gelingt der entscheidende Zugriff. Mika lässt sich sichern, vorsichtig herausheben, behutsam übergeben. Keine Verletzungen, nur ein wenig erschöpft – und vermutlich mit einer Geschichte, die sie selbst nicht erzählen wird.

Der Besitzer nimmt sie sichtlich erleichtert in Empfang. Ein Einsatz endet leise – und doch mit großer Wirkung.

Kleine Rettung, große Bedeutung

Solche Einsätze stehen selten im Rampenlicht. Doch sie zeigen, wie Feuerwehrarbeit funktioniert: aufmerksam, strukturiert, im Zusammenspiel mit anderen. Und manchmal eben auch für eine Katze, die sich verirrt hat.

Denn Rettung kennt keine Größenordnung – nur Verantwortung.

Foto – Katze Mika von der Feuerwehr befreit. ©2026 Feuerwehr Wiesbaden

Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier.

Mehr von der Feuerwehr Wiesbaden.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert