Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Zeitumstellung: In der Nacht vom 27. auf den 28. März werden nicht nur in Wiesbaden die Uhren umgestellt – von 2:00 auf 3:00 Uhr.

Zeitumstellung: Wer am Sonntag in den Gottesdienst geht, sollte am Samstagabend den Wecker eine Stunde später – oder gleich den ganzen Wecker auf Sommerzeit umstellen. Am Sonntagmorgen, 28. März werden europaweit die Uhren von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr  vorgestellt. Da haben Kirchgänger Pech. Ihnen wird in der Nach zu Sonntag eine Stunde geklaut.

Nachtbusse

Die Zeitumstellung hat nicht nur Auswirkungen auf die Fahrten der Nachtbusse – Informationen dazu folgen, sondern auch Auswirkungen auf die Natur. Wildtiere wie Rehe und Wildschweine kennen keine Uhrzeit. Sie sind nach wie vor in der Dämmerung unterwegs. Durch die Umstellung verlängert sich der Zeitraum, in dem Berufsverkehr und Morgendämmerung zusammen fallen. Damit nimmt die Gefahr von Wildunfällen über Nacht rapide zu. Vor allem auf Landstraßen, durch Wälder und durch Gebiete mit dichtem Randbewuchs kann dann das Fahren wegen des Wildwechsels besonders kritisch werden.

Entscheidung ist gefallen

Stellen wir in diesem Jahr zum letzten Mail die Uhren um? Wir blicken zurück: Das EU-Parlament hatte im Oktober 2019 für die Abschaffung der Zeitumstellung ab dem Jahr 2021 gestimmt. 410 Abgeordnete votierten in Straßburg dafür, 192 dagegen, 51 enthielten sich der Stimme. Das Plenum des Parlaments folgte damit einer Empfehlung des Verkehrsausschusses.

Eselsbrücken

„Im Frühjahr kommen die Stühle vor das Café, im Herbst stellt man sie wieder zurück.“

Für den Engländer: „Spring forward, fall back.“

Für den Informatiker „Schnittstelle RS-232 ergibt zur Zeitumstellung die 2-3-2-Regel“

„Der Zeiger wird immer Richtung Sommer gedreht – im Frühling also nach vorne, im Herbst nach hinten.“

Foto oben ©2020 Berwies / pixelio.de

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Eine offizielle Internetseite zur Zeitumstellung finden Sie unter www.zeitumstellung.de.

 

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