„Einen Tag vorher wurde dass Wohnzimmer abgeschlossen, die Glastüre mit einem Betttuch abgehangen. Später klingelte es, das Christkind verschwand – das Fenster wurde zugemacht.“ so Christa Gabriel am 2. Dezember.

Geboren am 14. Mai 1960 in Mainz-Kastel, Schulzeit in Kastel und Kostheim. Abschluss der Mittleren Reife an der Wilhelm-Leuschner-Gesamtschule. Ausbildung zur Bürokauffrau in einer Haus- du Vermögensverwaltung. Geschäftsführerin der VHS-AKK seit 2007.

1986 tritt Christa Gabriel in die SPD ein. Sie engagiert sich in vielen Vereinen und ist seit 2007 Geschäftsführerin des Vereinsring Mainz-Kastel und Vorsitzende der AWO-AKK. Von 1991 bis 2000 ist sie Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Kastel pausiert kurz und zählt seit 2011 bis heute wieder dazu. Seit 2011 ist sie außerdem Ortsvorsteherin von Mainz-Kastel und seit 2016 Stadtverordnetenvorsteherin der Landeshauptstadt Wiesbaden. Gabriel ist seit 40 Jahren verheiratet und stolz auf einen Sohn, eine Enkelin und einen Enkel.2. Dezember

Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel

(Fortsetzung) Weihnachten im Walde

Recht so liebe Tanne sprach er Zwerg – dann blickte er in den Himmel um zu sehen, wie das Wetter würde. Da segelte etwas durch die Luft, streifte seine Nase und fiel langsam auf die Erde. Es war ein gelbes Buchenblatt. Und gleich darauf fiel noch ein, noch eins und noch eins. Der Zwerg machte ein erstauntes Gesicht, kraulte sich den Bart und blickte sich um. Überall lagen schon gelbe und braune Blätter, die in der Nacht von den Bäumen gefallen waren. Knorra, rief der Zwerg in die Hütte hinein, heute gehen wir wieder hinaus um Vorräte zu sammeln. Die Zeit ist da! Es dauerte nicht lange, da trat Frau Knorra aus dem Haus. Ich habe es mir schon gedacht, Alter, sagte sie – denn seit einiger Zeit plagt mich das Reißen im Rücken, und das kommt immer im Spätherbst. Damit hängte sie ihrem lieben Mann eine Tasche um, gab ihm einen Korb in die Hand und warf sich selbst einen leeren Sack über die Schulter. Wir können gleich los gehen. 2. Dezember

Ei, sieh doch, Frau, wen wir da treffen!

Nun wanderte das Zwergenpaar durch den Wald, bückte sich hier, bückte sich da, hob hier Eicheln auf und dort Bucheckern auf. Der Zwergenmann stieg flink und gewandt an den Holundersträuchern und Ebereschen empor, und warf seiner Frau die roten und schwarzen Beeren zu, die diese vorsichtig in den Korb legte. An einer anderen Stelle fand sie appetitliche Braune Pilze und vom wilden Rosenstrauch flüchten sie die leuchtenden Hagebutten. Plötzlich sagt Kurz: Ei, sieh doch, Frau, wen wir da treffen! Er nahm Frau Knorra an die Hand und eilte mit ihr zu einer kleinen Waldwiese, die im hellen Morgensonnenschein lag.

Wie groß seid Ihr Rehe geworden

Als die Zwerge an die Waldlichtung kamen, spielten dort zwei Rehkitze, und ein junger Hirsch stand dabei und sah zu. Knurz und Knorra traten näher, und die Tiere hoben ängstlich die Köpfe und wollten fort springen. Da sie aber die Zwerge erkannten, kamen sie zutraulich heran. „Nein“, rief Herr Knorz. Wie groß seid Ihr Rehe geworden, seid dem wir uns das letzte Mal gesehen haben. Und da ist ja auch ‚Spring ins Feld‘, der Hirsch. Sie nur Knorra, er trägt schon wahrhaftig ein Geweih. Die Rehe ließen sich streicheln und ‘Spring ins Feld‘ neigte den Kopf um das Geweih, das ihm im Sommer gewachsen war, bewundern. zu lassen. Er war sehr stolz darauf.

(Fortsetzung folgt)

Einkaufsgutscheine für das Luisenforum gewinnen

Zusammen mit dem Luisenforum verlost Wiesbaden lebt! Einkaufsgutscheine  im Wert von 600 Euro. Um an einen der 24 Gutscheine unseres Adventskalenders zu gelangen, senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Christa Gabriel“ – mit ihrem Namen, Anschrift und der E-Mail-Adresse an gewinnspiel@wiesbaden-lebt.de.
Einsendeschluss ist Samstag, der 6. Dezember 2020, um 24:00 Uhr. Die Gewinner erhalten den Gutschein per Post. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 2. Dezember

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