Vor der Diesterwegschule kontrollieren Zweitklässler den Verkehr und mahnen Autofahrer zu Tempo 30.
Die Stadtpolizei Wiesbaden kontrollierte am Dienstag, 10. März, zusammen mit Schülern der zweiten Klasse der Diesterwegschule den Verkehr rund um den Schulweg. Ziel der Aktion war es, Autofahrer auf Regeln und Risiken aufmerksam zu machen. Die ungewöhnliche Kontrolle fand im Rahmen des Projekts Schulwegsicherung statt.
Ausgerüstet mit eigenen Ausweisen als Kinder-Stadtpolizei haben die Kinder die Mitarbeitenden der Stadtpolizei während der Kontrolle begleitet. Sie beobachteten den Verkehr, sprachen Autofahrer an und vergaben Karten. Wer sich korrekt verhalten hat – etwa Tempo 30 gefahren ist, sich anschnallt hatte und das Handy liegen gelasse hatte – bekam eine grüne Karte und ein Lob. Wer gegen Regeln verstieß, bekam die rote Karte und ein erklärendes Gespräch.
Mehr Verstöße als Lob
Insgesamt kontrollierte die Stadtpolizei 21 Fahrzeuge. Zehn Fahrer hielten sich an die Regeln und damit eine grüne Karte. Elf Fahrer mussten sich Hinweise anhören. Die häufigsten Verstöße betrafen fehlende Sicherheitsgurte und zu hohe Geschwindigkeit. Ein Fahrzeug fuhr mit 46 Kilometern pro Stunde durch den Bereich – deutlich schneller als erlaubt.
Die Aktion zeigte den Kindern, wie Verkehrskontrollen funktionieren. Gleichzeitig erlebten Autofahrer unmittelbar, welche Wirkung ihr Verhalten auf den Schulweg hat.
Blick hinter die Technik
Nach der Kontrolle besuchten die Schüler den Radarwagen der Stadtpolizei. Die Einsatzkräfte erklärten, wie Geschwindigkeitsmessungen funktionieren und warum Kontrollen regelmäßig stattfinden müssen.
Foto – Schüler kontrolieren den Verkehr © 2026 LH Wiesbaden
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier



Verkehrskontrolle: Drogen und Bargeld sicher gestellt
Wallauer Spange: Städte erhöhen Druck auf Berlin und die Bahn
Mehr Verkehrskontrollen zur Fastnacht
Verkehrskontrollen zur Fastnachtszeit – don’t drink and drive
Stadtpolizei hilft Frau in eisiger Nacht an Bushaltestelle
Illegales Glücksspiel: Wiesbaden zieht Bilanz – und Konsequenzen 
