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Rettungskräfte halfen der Frau im Rettungswagen, während die Polizei für ihre sichere Weiterleitung sorgte – manchmal entscheidet eine Minute über Leben.

Stadtpolizei hilft Frau in eisiger Nacht an Bushaltestelle

Eine Frau lehnte in der Luisenstraße zunächst jede Hilfe ab. Die Stadtpolizei blieb hartnäckig, rief Rettungskräfte und Landespolizei. Bei minus drei Grad drohte Unterkühlung. Dank schnellen Handelns konnte sie sich aufwärmen und in Sicherheit gebracht werden.

Volker Watschounek 5 Stunden vor 0

Rettungskräfte des ASB wärmten die Frau auf, während die Stadtpolizei und Landespolizei ihre sichere Weiterleitung organisierten.

Um 1:26 Uhr in der Nacht zum Mittwoch entdeckte eine Streife der Stadtpolizei an der Bushaltestelle Luisenstraße eine Frau, die unter deutlicher Unterkühlung litt. Die Beamten führen regelmäßig Kontrollen in der Stadt durch, um hilflose Personen in kalten Nächten zu schützen.

Hilfe zunächst abgelehnt

Die Frau lehnte anfänglich jegliche Unterstützung ab. Erst nach einem längeren Gespräch nahm sie den angebotenen Tee an. Da sie jedoch desorientiert wirkte, forderten die Beamten vorsorglich einen Rettungswagen und Unterstützung durch die Landespolizei an.

Lebensgefahr bei Minustemperaturen

Die Rettungskräfte maßen eine Körpertemperatur von 34,1 Grad Celsius. Unter freiem Himmel bei minus drei bis minus vier Grad steigt das Risiko für Unterkühlung rasch. Stadtpolizei und Rettungskräfte waren sich einig: Die Situation war ernst, unmittelbare Gefahr bestand.

Wärme und Sicherheit

Im Rettungswagen konnte die Frau sich aufwärmen. Um 2.15 Uhr übernahmen die Kolleg:innen der Landespolizei die sichere Weiterführung. Dank der zügigen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert werden.

Appell an die Bürger

Die Stadtpolizei bedankt sich ausdrücklich bei den Rettungskräften des ASB und ruft die Bevölkerung auf: Nicht wegsehen! Wer hilflose Personen entdeckt, sollte aktiv werden oder die Polizei verständigen. Jede Sekunde zählt – ein kleiner Moment der Aufmerksamkeit kann Leben retten.

Foto – Stadtpolizei sucht Nähe © 2025 KI-generiert / Wiesbaden lebt!

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