Beim Dreikönigssingen in Wiesbaden würdigt Ministerpräsident Boris Rhein das Engagement der Sternsinger gegen Kinderarbeit und für Bildung.
Mit Kronen, Stern und klarer Botschaft haben die Sternsingerinnen und Sternsinger das politische Parkett betreten. In der Hessischen Staatskanzlei empfing Boris Rhein Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Limburg – und machte deutlich, wie sehr das Dreikönigssingen weit über religiöse Tradition hinausweist.
Engagement, das nicht folkloristisch bleibt
Rhein dankte den Sternsingern für ihren Einsatz gegen Kinderarbeit und für Kinderrechte. Sie seien „Botschafter für Hoffnung und Nächstenliebe“, sagte der Ministerpräsident. Worte, die nicht im Zeremoniellen verharrten, sondern den Kern der diesjährigen Aktion trafen: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Weltweit, so Rhein, müssten Millionen Kinder arbeiten, obwohl sich die Staatengemeinschaft vorgenommen habe, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden. Genau hier setze die Aktion an – konkret, sichtbar und mit moralischem Gewicht.
Kinderrechte im Mittelpunkt des Dreikönigssingens
Die Sternsinger sammeln in diesem Jahr Spenden, um Kinder vor ausbeuterischer Arbeit zu schützen und ihnen Bildung zu ermöglichen. Ein Teil der Erlöse unterstützt Projekte in Bangladesch, wo Kinderarbeit noch immer Alltag ist. Das Dreikönigssingen wird so zur Brücke zwischen Wiesbaden und der Welt – zwischen Liedern an Haustüren und globalen Fragen sozialer Gerechtigkeit.
Ein Segen mit politischer Dimension
Traditionell nahmen die Sternsinger auch den Haussegen „Christus mansionem benedicat“ in die Staatskanzlei mit. Rhein empfing ihn bewusst, überreichte eine Spende und unterstrich: Kinder können die Welt verändern. Das Sternsingen zeigte an diesem Vormittag, wie Engagement von jungen Menschen Haltung formt – leise, aber wirksam.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!
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