Der SVWW widmet sein Heimspiel den Kinderrechten – mit freiem Eintritt, kreativen Aktionen und einer starken Botschaft für Fairness, Schutz und Mitbestimmung.
Wenn der SV Wehen Wiesbaden den FC Erzgebirge Aue empfängt, rollt nicht nur der Ball. Der Verein nutzt die große Bühne, um Kinderrechte ins Flutlicht zu rücken. Das Timing wirkt klug: Der Internationale Tag der Kinderrechte liegt kaum zurück, die Debatte läuft – und der Fußball liefert die Energie, um sie in die Mitte der Stadt zu tragen.
Freier Eintritt, klare Botschaft
Kinder bis 13 Jahre strömen kostenlos in die BRITA Arena. Sie malen, kleben, lachen, und sie greifen zu Pinsel und Farbe, um Turnbeutel mit eigenen Forderungen zu beleben. Im Umlauf wandern Postkarten, die spielerisch erklären, warum Zuhören, Schutz und faire Chancen keine Wünsche, sondern Rechte sind. Der Kids Club wird zum kleinen Labor für Mut und Mitbestimmung.
Ein Keeper zeigt Haltung
Torwarttrainer und Ex-Profi Mohamed Amsif steht mitten im Geschehen und erhebt klar die Stimme. Er fordert Taten: Kinder schützen, ihnen vertrauen, sie beteiligen. Seine Worte tragen weit, weil sie aus dem Trainingsalltag kommen – dort, wo Begeisterung, Gleichmut und ungebremste Energie täglich prallen. „Wenn wir Kinder ernst nehmen, gewinnen wir alle“, sagt er. Und der Satz wirkt, im Lärm des Stadions, überraschend leise und eindringlich.
Warum das alles zählt
Kinder wachsen besser, wenn Gesellschaften ihre Rechte nicht nur anerkennen, sondern leben: Schutz, Chancen, Bildung, Gesundheit. Genau das adressiert der Aktionsspieltag – als Auftakt einer größeren Kampagne mit Plan International. Fußball baut Brücken, der SVWW nutzt sie. Und plötzlich wirkt ein Heimspiel wie ein politisches Statement: laut, offen, konsequent.
Symbolfoto ©2025 AI / Wiesbaden lebt!
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