Sie unterstützen die Berufsfeuerwehr bei ihren Aufgaben. Löschen Wohnungs- und Waldbrände, pumpen Keller leer, kühlen qualmende Busmotoren: Gemeint sind freiwillige Feuerwehren.

Der Wiesbadener Kurier brachte den Stein ins Rollen. Die Freiwillige Feuerwehr Sonnenberg reagierte prompt und nahm Stellung dazu.Im Kern geht es darum, ob das Amt des Wehrführers nur durch einen Kandidaten gestellt werden darf/kann, der auch im Ortsbezirk wohnt. Aktuell ist das in Wiesbaden-Sonnenberg nicht der Fall. Auch wenn der einstimmig gewählte Wehrführer täglich beruflich in Wiesbaden ist, hat er doch seinen Erstwohnsitz in Rü…. Den Oberen der Stadt ist das ein Dorn im Auge, weshalb sie die wähl as unzulässig deklarieren. Dadurch Sicht sich die Freiwillige Feuerwehr Sonnenberg jetzt bedroht.

Pressemitteilung, FDP

FDP hat kein Verständnis für die vom Magistrat ausgehende Hängepartie

(09.08.2022) Zum Brandbrief der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg an Oberbürgermeister und Feuerwehrdezernent Gert-Uwe Mende erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Diers.

„Wir haben kein Verständnis für die Weigerung des Magistrats, den eigenen Ermessensspielraum zu nutzen, um die Wiederbesetzung des Wehrführerpostens der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg zügig zu ermöglichen.“ – Christian Diers

Diers weiter: Von der Wertschätzung für das Ehrenamt darf man nicht nur in Grußworten reden; sie muss im täglichen Handeln des Magistrats auch vorgelebt werden. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg hat sich einstimmig hinter ihrem Kandidaten versammelt und schlüssig dargelegt, dass dieser in der Lage ist seine Aufgaben zu erfüllen. Die Ablehnung dieses Kandidaten durch den Magistrat hat schon jetzt zu einer monatelangen Hängepartie geführt, der die ehrenamtlichen Mitglieder verständlicherweise frustriert.

„Wir fordern Oberbürgermeister Mende auf, so schnell wie möglich Klarheit zu schaffen. Nach unserem Verständnis des § 12 Abs. 3 HBKG hat der Magistrat binnen zwei Monaten nach Freiwerden der Stelle einen neuen Wehrführer zu bestellen.“ – Christian Diers

Mittlerweile sind vier Monate vergangen. Wenn sich der Magistrat weiterhin nicht in der Lage sieht, die Wahl des von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten gewünschten Kandidaten zuzulassen, muss er alternative Wege aufzeigen. Unabhängig davon muss OB Mende unverzüglich dafür Sorge tragen, dass die Freiwillige Feuerwehr wieder in die Informationsketten der Feuerwehr eingebunden wird“, so Diers abschließend.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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