Viele Kostüme sind fertig, zahlreiche Nummern sind einstudiert. Die ersten Sitzungen haben stattgefunden, und überall verkaufen die Veranstalter 2G-Tickets für die Fastnacht.

Bekommen Wiesbaden die vierte Welle gestoppt? Reicht der Impfboost? Was ist, wenn im Januar wieder alles abgesagt werden muss? Um den vier großen Wiesbadener Fastnachtsvereinen Planungssicherheit zu geben, hat Wiesbadens Magistrat beschlossen, die vier Vereine mit insgesamt 40000 Eurofür die Fastnacht zu unterstützen.

„Den Vereinen entstehen durch die wiederholte Absage der Prunksitzungen erhebliche Einnahmeausfälle. Der Magistrat möchte mit der Umwidmung der Mittel ein Zeichen für den Erhalt der Fastnacht in Wiesbaden setzen.“ – Bürgermeister Dr. Oliver Franz

Die Finanzmittel waren ursprünglich als Mietkostenzuschuss für die Sitzungen der Fastnachtsvereine im Kurhaus geplant, die aufgrund der Corona-Pandemie nur zum Teil hätten stattfinden können, und sollten zur Finanzierung der laufenden Kosten der Kampagne 2021/2022 beitragen. Die Mittel sollen jetzt gleichwohl in Gänze ausgezahlt werden, um die Arbeit der Vereine zu unterstützen und einen Beitrag zur Pflege und zum Erhalt des Brauchtums zu leisten. Je 8000 Euro erhalten die Vereine: Die Narrenzunft 1950 e.V., Erbenheimer Brummer, die Dachorganisation Wiesbadener Karneval 1950 e.V., die Carnevalsgemeinschaft Fidel Elf Wiesbaden/Mainz e.V.. 16.000 Euro erhält der Carneval-Club Wiesbaden 1954 e.V., der zwei Sitzungen im Kurhaus geplant hatte.

„Ich freue mich, dass der Magistrat meinem Vorschlag einer Umwidmung der Mittel zugestimmt hat.“ – Bürgermeister Dr. Oliver Franz

Die aktuelle Lage sei für die Vereine, die das ganze Jahr über auf die Zeit vom 11. November bis Aschermittwoch hinarbeiten und mit ihren großen Sitzungen im Kurhaus stets eine Vielzahl von Karnevalisten anlocken, frustrierend. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Pandemie-Lage bis Ende Februar 2022 soweit verbessere, dass die Wiesbadener wieder den größten Fastnachtsumzug des Landes Hessen auf den Straßen der Landeshauptstadt genießen können, so Franz weiter.

Bild oben ©2021 Volker Watschounek

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