Jährlich grüßt das Murmeltier. Erst Ostern und jetzt der 1. Mai. Wieder ändern sich der Abfuhrtermin  für die Müllentsorgung. Neu ist…

Aufgrund des Feiertags am 1. Mai verschieben sich die Leerungstermine sämtlicher Abfallbehälter – also Restabfalltonne, Biotonne, Papiertonne und Wertstofftonne – von Montag, 1. Mai, bis Freitag 5. Mai, jeweils um einen Tag nach hinten.

Verschiebung, +1

Die für Mittwoch vorgesehene Leerung erfolgt am Donnerstag, die für Freitag … und so weiter.
Alle Änderungen sind bereits im ELW-Abfallkalender unter www.elw.de. berücksichtigt.

Service-Center

Auch die Öffnungszeiten des ELW-Service-Centers ändern sich: Am Dienstag, 30. April, sind die Mitarbeiterinnen bis 14 Uhr für Auskünfte und die Vergabe von Sperrmüllterminen da.

Unnützes Wissen

Vor allem die jüngeren wissen mit dem 1. Mai wenig anzufangen. Aber aus viele ältere tappen zum dustern, fragt man sie nach dem Hintergrund. Für viele gilt: Man hat schulfrei und muss auch nicht arbeiten gehen. Was hat es aber mit dem 1. Mai auf sich?

Moving day

Nicht Europa, sondern in Amerika ist der Ursprung zu dem gesetzlichen Feiertag zu suchen. Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung am 1. Mai zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik auf – in Anlehnung an die Massendemonstration am 1. Mai 1856 in Australien, welche ebenfalls den Achtstundentag forderte. Der 1. Mai war traditionell auch der moving day, an dem öfter Wechsel im Beruf oder Wohnort durchgeführt wurden. Es kam darauf zu Massenstreiks und Demonstrationen in den Industrieregionen.

Die Haymarket Affair

Drei Wochen später hielt August Spies, der Chefredakteur und Herausgeber der Arbeiter-Zeitung, am Abend des 1. Mai 1886 auf einer Arbeiterversammlung auf dem Haymarket in Chicago eine Rede. Nach der Haymarket-Versammlung – Ursprung des Arbeiterklassenbewusstseins in den USA – folgte in Chicago ein mehrtägiger Streik und führte am 3. Mai zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und der Polizei, bei der zwei Demonstranten getötet wurden. Bei einer Protestkundgebung am Tag darauf eskalierte die Gewalt. Nach der Stürmung der friedlichen Versammlung durch die Polizei warf ein Unbekannter eine Bombe, die einen Polizisten sofort tötete und zahlreiche Polizisten wie auch Demonstranten verletzte. Sechs weitere Polizisten starben an den Folgen des Bombenanschlags. Bei dem anschließenden Gefecht, das in die US-Geschichte als Haymarket Affair eingegangen ist, wurden mehr als 200 Arbeiter verletzt; die Zahl der Toten wird mit sieben Polizisten und schätzungsweise der dreifachen Anzahl auf Seiten der versammelten Arbeiter angegeben.

In Deutschland

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933 benannte ihn als Tag der nationalen Arbeit. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland gleichgeschaltet, die Gewerkschaftshäuser gestürmt und die Vermögen beschlagnahmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zu einem „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ erklärt. (Quelle: Wikipedia)

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!