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Zeitenwende

„Zeitenwende“ ist das Wort des Jahres 2022

Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hat sich entschieden. Das Wort des Jahres 2022 ist „Zeitenwende“. Worte wie „Doppel-Wums“ oder „Klimakleber“ schafften es immerhin unter die Top Ten.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

Die Plätze zwei und drei (2) Krieg und Frieden – (3) Gaspreisdeckel stehen in direktem Zusammenhang mit der Zeitenwende. Chapeau. Sieg für Russland auf breiter Front.

Das Wort des Jahres 2022 ist Zeitenwende. Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Das keineswegs neue Wort, das speziell für den Beginn der christlichen Zeitrechnung, in allgemeinerer Bedeutung auch für jeden beliebigen Übergang in eine neue Ära steht, wurde in diesem zweiten Sinne prominent von Bundeskanzler Scholz verwendet. Der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 markiere eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinentes.

Epochenumbruch

Bundespräsident Steinmeier sprach im gleichen Zusammenhang von einem Epochenbruch. Die deutsche Wirtschafts- und Energiepolitik musste sich völlig neu ausrichten. Verhältnisse zu anderen internationalen Partnern wie China wurden gleichfalls kritisch beleuchtet. Bei vielen Menschen fand auch eine emotionale Wende statt. Angst und Sorge vor einem Atomkrieg in Europa, gar vor einem dritten Weltkrieg waren vielfach zu spüren.

Top 10 Worte des Jahres

Weitere Wörter aus dem Top-Rankung sind: (1) Zeitenwende, (2) Krieg um Frieden, (3) Gaspreisbremse, (4) Inflationsschmerz, (5) Klimakleber, (6) Doppel-Wumms, (7) neue Normalität, (8) 9-Euro-Ticket, (9) Glühwein-WM, (10) Waschlappentipps.

Foto oben ©2022

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Die Internetseite der Gesellschaft für deutsche Sprache finden Sie unter www.gfds.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.